Die Unternehmen entdecken die Vorzüge des Internets, um Personal zu gewinnen. Das World Wide Web bietet jedoch nicht nur den Arbeitgebern viele Vorteile. Auch die Arbeitnehmer profitieren von der gestiegenen Transparenz.
Matthias Müller
Früher ist die Welt für die Arbeitgeber und Arbeitnehmer noch in Ordnung und in Teilen auch einfacher gewesen. Freie Stellen schrieben die Unternehmen in den Printmedien aus, und die Interessierten reichten ihre Bewerbungsunterlagen mit der Post ein. Doch in den vergangenen Jahren hat sich dieser Prozess massiv verändert, und die Welt der Bewerbungen ist vielfältiger geworden. So hat das Internet den Printmedien den Rang bei der Stellenausschreibung abgelaufen, und die postalische Bewerbungsmappe verliert immer mehr an Bedeutung.
Unmengen an Informationen
Diesen Trend zeigt die Befragung der 500 grössten Schweizer Unternehmen, die vom Centre of Human Resources Information Systems der Universitäten Bamberg und Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Online-Stellenbörse Monster durchgeführt wurde («Recruiting Trends 2011 Schweiz»). Danach gehen inzwischen drei Viertel der Bewerbungsunterlagen in elektronischer Form bei den Unternehmen ein. Für Unternehmen wie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG stellt das eine erhebliche Entlastung dar, denn das Unternehmen erhält allein in der Schweiz jährlich mehr als 10 000 Bewerbungen, die Mehrzahl davon geht inzwischen online ein.
Zudem bieten nur noch zwei von zehn befragten Unternehmen ihre vakanten Stellen in den Printmedien an. Dagegen schalten annähernd neun von zehn Betrieben ihre Stellensuche auf der eigenen Homepage, annähernd 70% nutzen die Stellenbörsen im Internet, doch nur ein Bruchteil von 2,4% greift auf soziale Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn zurück. Der Anteil von Facebook und Twitter, auf denen Unternehmen ihre Stellenangebote inserieren, belief sich laut der Umfrage im vergangenen Jahr ebenfalls nur auf 2,0%.
Es schreiben also nicht alle Unternehmen ihre vakanten Stellen auf der eigenen Homepage aus, obwohl das für die Arbeitgeber die billigste Variante ist. Die Verfasser der von Monster in Auftrag gegebenen Studie begründen das mit der mangelnden Abstimmung zwischen den Personalabteilungen und den für den Internetauftritt Verantwortlichen in den Betrieben. Doch die Unternehmen verhalten sich noch in einem weiteren Punkt wenig professionell. Nur ein Drittel der Unternehmen unterstützt laut der Studie von Monster seine Stellenanzeigen mit einer gezielten Suchmaschinen-Optimierung. Anders formuliert: Zwei Drittel der 500 grössten Schweizer Unternehmen vergeben damit die Chance, dass ihre Stelleninserate in den gängigen Suchmaschinen an prominenter Stelle aufgeführt und damit von den Arbeitnehmern besser wahrgenommen werden.
Jedoch ist die Informationsflut, die das Internet bereithält, für Arbeitgeber und Arbeitnehmer kaum noch zu bewältigen. Etwas Licht in dieses Dickicht bringt für den Schweizer Arbeitsmarkt eine von dem in Thalwil domizilierten Unternehmen «x28» entwickelte Suchmaschine mit dem Namen jobagent.ch. Diese sucht mehrmals täglich die Homepages von rund 300 000 Schweizer Unternehmen nach offenen Stellen hierzulande ab. Dabei gelingt es der Suchmaschine nach den Worten von Cornel Müller, einem Mitglied der Geschäftsleitung von «x28», die freien Stellen mittels einer semantischen Anreicherung nicht nur im Netz zu finden, sondern auch zu interpretieren und zu vergleichen. So gibt es für ein und dieselbe Stelle oft verschiedene Bezeichnungen – etwa den «Verkaufsleiter», den «Leiter einer Verkaufsabteilung» oder den «Head of Sales», was die Transparenz der Stellenausschreibungen oft mindert.
Mit diesen aufbereiteten Informationen versorgt «x28» nicht nur Personalvermittler wie Adecco, sondern auch mehrere Regionale Arbeitsvermittlungszentren. Auf Basis ihrer Daten veröffentlicht «x28» jedes Quartal den Schweizer Jobradar, in dem aufgelistet wird, wie gross die Zahl der offenen Stellen in den Kantonen ist, welche Vakanzen es in den einzelnen Branchen sowie Berufsgruppen gibt und in welchem Umfang Arbeitgeber und Personalvermittler Beschäftigte suchen.
Suche nach Spezialisten
Doch das Internet bietet den Unternehmen noch viele weitere Kanäle, um die Arbeitnehmer auf freie Stellen aufmerksam zu machen. So stellen sich die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) seit rund einem Jahr den potenziellen Kandidaten mit einem Video als neuen Arbeitgeber vor und stellen den Bewerbungsprozess damit auf den Kopf. Der Titel des Videos, in dem die VBZ etwa Tramfahrer suchen, heisst: «Walter Bernegger, Leiter Betrieb Tram, bewirbt sich als Ihr neuer Chef.»
Die Zürcher Verkehrsbetriebe stellen die Videos nicht nur auf ihre Homepage, sondern sie sind auch auf der Facebook-Seite des VBZ-Personalmanagements zu sehen. Nach den Worten von Jörg Buckmann, dem Leiter Personalmanagement bei den VBZ, stellt sein Unternehmen inzwischen für jede einzelne ausgeschriebene Stelle ein Video ins Internet. Diese Kurzfilme dauern zwischen drei und fünf Minuten. Ein – potenzieller – Vorgesetzter beschreibt die wichtigsten Aufgaben der freien Stelle, zeigt den Arbeitsplatz und erläutert, warum er selbst bei dem Unternehmen arbeitet.
Die Zielgruppe von Buckmann ist vordergründig klar. Mit der innovativen Art, neues Personal anzusprechen und für sein Unternehmen zu gewinnen, wendet er sich an die Generation, die mit den neuen Medien aufgewachsen ist. Den VBZ kommt dabei zugute, dass auch ältere Generationen zunehmend das Internet nutzen. Die Suche nach jungen Arbeitskräften ist für die VBZ ein zentrales Zukunftsthema, denn der Altersdurchschnitt des Unternehmens beträgt 46 Jahre; in wenigen Jahren wird jeder zweite Beschäftige der VBZ sogar 50 Jahre und älter sein.
Doch das Damoklesschwert des demografischen Wandels schwebt nicht nur über den Zürcher Verkehrsbetrieben. Auch weltweit tätige Konzerne wie Kraft Foods, deren Europazentrale in Glattbrugg im Kanton Zürich liegt, machen sich Gedanken, wie sie auf einem Arbeitnehmermarkt werden agieren müssen – wenn also vor allem die gut qualifizierten Spezialisten sich ihre Stellen mangels Konkurrenz werden aussuchen können.
Für die Suche nach diesen raren Talenten bieten sich die sozialen Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn als ein Weg an. Doch die Direktorin Human Ressources (HR) bei Kraft Foods, Isabell Hametner, warnt davor, als Unternehmen übereilt diese Quellen zu nutzen. Voraussetzung hierfür sei der Aufbau professioneller Strukturen in der Personalabteilung. Die Organisationsstruktur müsse in einem ersten Schritt angepasst werden und in der HR-Abteilung sei eine klare Rollenverteilung notwendig, sagt Hametner. Kraft Foods hat in der Europazentrale die Hausaufgaben gemacht und in einem zweiten Schritt eine weitere Stelle in der Personalabteilung geschaffen, um die sozialen Business-Netzwerke nach vielversprechenden Talenten zu durchforsten.
Keine Schnellschüsse
Damit hebt sich Kraft Foods von der Mehrzahl der Schweizer Unternehmen ab, weil nach den Ergebnissen der Studie von Monster nur 11,5% der befragten Betriebe bei der aktiven Suche nach Kandidaten auf Xing zurückgreifen, und jeweils 3,3% geben an, zu diesem Zweck regelmässig Facebook und LinkedIn zu nutzen. Noch ist also die aktive Suche nach Kandidaten in den sozialen Netzwerken eher die Ausnahme denn die Regel in der Schweiz.
In einem dritten Schritt will Kraft Foods nun zunächst potenzielle Talente in den Netzwerken identifizieren. Dabei stehe nicht die sofortige Acquise für das Unternehmen im Vordergrund, betont Moritz Nauer, ein Recruitment-Specialist bei Kraft Foods. Er selbst bezeichnet das als «lose Talent-Pipeline», die es zu pflegen und bei Bedarf dann zu nutzen gilt, vor allem um Personal für die Stellen zu finden, die etwa aufgrund eines hohen Spezialisierungsgrades nur schwer besetzt werden können.
Den Unternehmen kommt zugute, dass die sozialen Netzwerke Datenbanken sind, die sie nutzen können, ohne Ärger mit den Datenschutzbeauftragten zu bekommen. Genau vor diesem Problem stehen Personalvermittler wie Adecco, die von den Personen, die sie in ihre Datenbank aufnehmen möchten, zunächst eine unterschriebene Bestätigung benötigen.
Dabei habe es ein Personalvermittler im Gegensatz zu den sonstigen Geschäftsmodellen immer mit zwei Kunden zu tun, also dem zu verleihenden Arbeitnehmer und dem suchenden Unternehmen, sagt der Director Marketing & Communications bei Adecco, José M. San José. Deshalb greife der Schweizer Personalvermittler nicht nur auf die Dienstleistungen von «x28» zurück, um mehrmals täglich aktualisiert einen Überblick über die freien Stellen in der Schweiz zu erhalten, sondern bediene sich auch selbst der sozialen Netzwerke, um auf Fachkräfte aufmerksam zu werden, sagt San José.
Diese technologisch getriebene Entwicklung wird sich eines Tages auch auf das Geschäftsmodell von Personalvermittlern wie Adecco auswirken. Während dann der Verleih von Beschäftigten mit geringer Qualifikation eher von Rechnern mit entsprechender Software abgewickelt würde, könnte Adecco mehr Personal für die Acquise und das Vermitteln von Beschäftigten mit höherer Qualifikation einsetzen.
Doch trotz allen Änderungen, die das Internet für die Personal- und Stellensuche mit sich bringt, wird das klassische Bewerbungsverfahren nicht an Bedeutung verlieren. Für den Leiter HR Marketing & Recruiting bei KPMG Schweiz, Alexander Senn, sind die Lebensläufe und Motivationsschreiben der Kandidaten immer noch die zentralen Elemente im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens. Ihnen könne man entnehmen, ob sich der Bewerber mit KPMG befasst habe und was seine Motivation für die Stelle sei. Und schliesslich werde das persönliche Gespräch zwischen dem Unternehmen und den Kandidaten immer der entscheidende Punkt im Bewerbungsprozess bleiben, sagt Senn.
Diesen Punkt betont auch die Leiterin Personalmarketing bei der Deutschen Telekom, Andrea Schönwetter. Zwar hat ihr Unternehmen einen innovativen Weg eingeschlagen, weil sich Kandidaten beim deutschen Telekommunikationsanbieter über eine iPhone-App mit ihrem Xing-Profil bewerben können. Doch trotz dieser Internet-Welt bleibe der persönliche Kontakt als Voraussetzung für eine Einstellung eine zwingende Voraussetzung. Man wolle die Kandidaten auch abseits aller virtuellen Welten einmal real erleben, fügt Schönwetter an.
Segen und Fluch
Allerdings erhöht das Internet nicht nur die Transparenz für die Unternehmen bei der Suche nach dem geeigneten Kandidaten. Auch für die Bewerber ist der Arbeitsmarkt transparenter geworden, weil sich diese zunehmend über Bewertungs-Plattformen wie Kununu über potenzielle Arbeitgeber informieren können. Zudem tauschen sie sich in den sozialen Netzwerken über ihre Erfahrungen mit Unternehmen aus. Das sollten die Arbeitgeber jedoch nicht als Fluch, sondern als Segen betrachten, da es mit den Bewerbern nun eine Kontaktaufnahme auf Augenhöhe gebe, sagt Senn. Transparenz ist also für beide Marktteilnehmer von Vorteil, wenn beide Seiten sie zu nutzen wissen.
Allerdings haben etliche Unternehmen die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt, denn laut dem von der Zürcher Prospective Media Services erstellten «3. Trend Report Online Recruiting Schweiz 2011» kümmert sich die Hälfte der befragten Schweizer Unternehmen nicht um ihre Reputation im Internet. Diese Sorglosigkeit überrascht und zeugt nicht von Professionalität, da die Netzwerke eine hohe Multiplikatorwirkung haben und die Stimmung über ein Unternehmen als Arbeitgeber massiv beeinflussen können. Das segensreiche Internet kann für die betroffenen Arbeitgeber dann zum Fluch werden.
Quelle: NZZOnline
In eigener Sache:
DAS kostenlose Jobportal für alle: Lookajob.de
Donnerstag, 15. September 2011
Montag, 28. Februar 2011
Feiern Sie mit
Lookajob.de, das kostenfreie Internetportal für Personaldienstleister, Kundenunternehmen und Arbeitssuchende feiert Geburtstag.
Grund genug Lookajob.de einfacher, schneller, effizienter und mit neuen Features auszustatten. Über Lookajob.de haben Sie die Möglichkeit:
Aufträge von Kundenunternehmen zu erhalten
Stellenangebote zu schalten
Bewerbungen zu erhalten
Initiativbewerbungen zu erhalten
Unterkunftsmöglichkeiten für Montagearbeiter/innen suchen und buchen
Arbeitssuchende direkt selbst zu kontaktieren
Lookajob.de entstand aus der 12jährigen Erfahrung eines Personaldisponenten, der bei einem der größten Personaldienstleister Deutschlands beschäftigt war und ist die einzige Onlineplattform, die alle Funktionalitäten der modernen und effektiven Personalbeschaffung miteinander vereint. Ein spezieller Zuchnitt auf die Bedürfnisse von Personaldienstleistern und deren Kunden- und Bewerberkreis ist grantiert. Hier wird nicht nur in eine Richtung gearbeitet, wie man das von herkömmlichen Jobbörsen kennt. 3D-Networking ist auf Lookajob.de gesichert.
Hierbei spielt es keine Rolle ob es sich um Zeitarbeitsfirmen, Personalvermittlungsunternehmen oder andere handelt. Jedes Unternehmen erhält Möglichkeiten seine Stellenangebote entsprechend zu plazieren oder mit Arbeitssuchenden in Kontakt zu treten.
Viele weitere Features garantieren, dass Ihre Stellenangebote sich von der Masse der Stellenausschreibungen im Internet entsprechend abheben. Kein weiteres Internetportal bietet diese 3D-Vernetzung.
Besuchen Sie http://www.lookajob.de und überzeugen Sie sich von den vielfältigen Möglichkeiten der modernen und effektiven Personalbeschaffung.
Kontakt:
Lookajob.de
Inh. Gerhard P. Weinand
Menninger Str. 47
66663 Merzig / Saar
Tel: +49 (0) 68 61 - 9 08 10 92
Fax: +49 (0) 68 61 - 9 08 21 55
gerd.weinand@lookajob.de
http://www.lookajob.de
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Hierbei spielt es keine Rolle ob es sich um Zeitarbeitsfirmen, Personalvermittlungsunternehmen oder andere handelt. Jedes Unternehmen erhält Möglichkeiten seine Stellenangebote entsprechend zu plazieren oder mit Arbeitssuchenden in Kontakt zu treten.
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Sonntag, 20. Februar 2011
Einfacher zum neuen Job (Personalbeschaffung)
Unser Ziel ist Arbeitssuchende und Arbeitgeber in einfachster Form zusammen zu bringen.
Was heißt das?
Sich herkömmlich zu bewerben ist für Arbeitssuchende oft sehr kostenintensiv. Es wird eine Bewerbermappe erstellt, es fallen Portogebühren an, Bilder müssen angefertigt werden uvm. Meist erhält man die Bewerbungsunterlagen nicht einmal zurück und bleibt auf den Kosten sitzen.
Wer schon längere Zeit arbeitslos ist wird noch dazu von den Ämtern dazu verpflichtet seine Bemühungen nach einer Arbeitsstelle nachzuweisen, was auch einen gewissen Kosten verursachenden Aufwand nach sich zieht.
Für Unternehmen gilt: Stellenanzeigen in Printmedien oder vielen unabhängigen Internetportalen zu schalten ist kostenintensiv bei hohen Streuverlusten.
Wir haben uns gefragt muss das sein? Gibt es eigentlich keine einfachrere Möglichkeit der Personalbeschaffung oder Jobsuche?
Doch, die gibt es.
Die interaktive Internetplattform Lookajob.de ist die Ausgangsplattform hierzu.
In Machart und Möglichkeiten bisher einzigartig vereint Lookajob.de alle Nutzergruppen miteinander.
Arbeitssuchende erhalten die Möglichkeit ihr Bewerbungsprofil online zur Einsicht für Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen und sich auch direkt initiativ bei Unternehmen oder sich auf ausgeschriebene Stellenangebote zu bewerben. Gleichzeitig können sich Arbeitssuchende nach jeder Onlinebewerbung über Lookajob.de einen Nachweis zur aktiven Arbeitssuche ausdrucken und so den Ämtern ihre Bereitwilligkeit eine neue Arbeitsstelle zu finden nachweisen.
Unternehmen können kostenfrei unbegrenzt Stellenangebote schalten, auf Profile von Arbeitssuchenden zugreifen, mit Arbeitssuchenden direkt Kontakt aufnehmen auch wenn diese sich noch nicht beworben haben oder Initiativbewerbungen von Arbeitssuchenden erhalten.
Zusagen, Absagen oder Einladungen zu Vorstellungsgesprächen sind auf einfachste Weise dank vorgefertigter Texte möglich.
Eine Schnittstelle zu Personaldienstleistern rundet das gesamte Leistungsspektrum von Lookajob.de ab. Das heißt, dass Unternehmen ihren Personalbedarf bei einzelnen oder mehreren Personaldienstleistern gleichzeitig mit nur einem Mausklick anfragen oder ausschreiben können. Hierbei spielt es keine Rolle ob es sich um Zeitarbeit oder Personalvermittlung handelt.
Überzeugen Sie sich selbst von dem einzigartigen Leistungsspektrum von Lookajob.de und besuchen Sie uns.
Wir freuen uns auf Sie.
Ihr
Gerhard P. Weinand
Speziell entwickelte Kommunikationstools garantieren, dass auch bei Abwesenheit am Arbeitsplatz keine Informationen verloren gehen.
Was heißt das?
Sich herkömmlich zu bewerben ist für Arbeitssuchende oft sehr kostenintensiv. Es wird eine Bewerbermappe erstellt, es fallen Portogebühren an, Bilder müssen angefertigt werden uvm. Meist erhält man die Bewerbungsunterlagen nicht einmal zurück und bleibt auf den Kosten sitzen.
Wer schon längere Zeit arbeitslos ist wird noch dazu von den Ämtern dazu verpflichtet seine Bemühungen nach einer Arbeitsstelle nachzuweisen, was auch einen gewissen Kosten verursachenden Aufwand nach sich zieht.
Für Unternehmen gilt: Stellenanzeigen in Printmedien oder vielen unabhängigen Internetportalen zu schalten ist kostenintensiv bei hohen Streuverlusten.
Wir haben uns gefragt muss das sein? Gibt es eigentlich keine einfachrere Möglichkeit der Personalbeschaffung oder Jobsuche?
Doch, die gibt es.
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In Machart und Möglichkeiten bisher einzigartig vereint Lookajob.de alle Nutzergruppen miteinander.
Arbeitssuchende erhalten die Möglichkeit ihr Bewerbungsprofil online zur Einsicht für Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen und sich auch direkt initiativ bei Unternehmen oder sich auf ausgeschriebene Stellenangebote zu bewerben. Gleichzeitig können sich Arbeitssuchende nach jeder Onlinebewerbung über Lookajob.de einen Nachweis zur aktiven Arbeitssuche ausdrucken und so den Ämtern ihre Bereitwilligkeit eine neue Arbeitsstelle zu finden nachweisen.
Unternehmen können kostenfrei unbegrenzt Stellenangebote schalten, auf Profile von Arbeitssuchenden zugreifen, mit Arbeitssuchenden direkt Kontakt aufnehmen auch wenn diese sich noch nicht beworben haben oder Initiativbewerbungen von Arbeitssuchenden erhalten.
Zusagen, Absagen oder Einladungen zu Vorstellungsgesprächen sind auf einfachste Weise dank vorgefertigter Texte möglich.
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Gerhard P. Weinand
Speziell entwickelte Kommunikationstools garantieren, dass auch bei Abwesenheit am Arbeitsplatz keine Informationen verloren gehen.
Mittwoch, 16. Februar 2011
Prozessoptimiertes Personalrecruiting
Im Zuge immer komplexer werdender Arbeitsgebiete gewinnt auch prozessoptimiertes Personalrecruiting immer mehr an Bedeutung.
Lookajob.de ist eine Internetanwendung, die sich genau diesem Thema verschrieben hat.
Unser Hauptaugenmerk richtet sich auf die Vernetzung aller Nutzergruppen bei kleinstmöglichem Aufwand.
Das heißt: - Schnittstelle zwischen Arbeitssuchenden und Arbeitgebern - in beide Richtungen
- Schnittstelle zur Beauftragung von Personaldienstleistern
- Schnittstelle zu einem Pool von einsatzfreiem Personal von Personaldienstleistern
- Schnittstelle zum Ausschreiben vom Arbeitsstellen
- Schnittstelle zu einem Pool von Arbeitssuchenden
- Schnittstelle zu Unterbringungsmöglichkeiten für Montagearbeiter/innen
- etc.
Jeder einzelnen Nutzergruppe (Arbeitssuchende, Personaldienstleister, Auftraggeber) bietet Lookajob.de mindestens ein Feature, das auf anderen Internetportalen nicht zu finden ist - noch dazu ist die Nutzung kostenlos.
Besuchen Sie Lookajob.de und nutzen Sie folgende Features:
- Stellenausschreibungen unbegrenzt schalten
- Initiativbewerbungen erhalten
- Direktkontakt zu Arbeitssuchenden
- Zugriff auf Bewerberpool
- Schnittstelle zwischen Personaldienstleistern und Auftraggebern
- uvm.
Die Vorteile liegen auf der Hand und müssen hier sicherlich nicht lange erläutert werden.
Allerdings stechen 2 Nutzungsvorteile absolut heraus.
1. Konzentration aufs Tagesgeschäft ohne telefonische Ablenkung.
2. Schnelle Reaktion auf Personalengpässe aller Art und effizientere Personalbeschaffung.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf Lookajob.de
Lookajob.de ist eine Internetanwendung, die sich genau diesem Thema verschrieben hat.
Unser Hauptaugenmerk richtet sich auf die Vernetzung aller Nutzergruppen bei kleinstmöglichem Aufwand.
Das heißt: - Schnittstelle zwischen Arbeitssuchenden und Arbeitgebern - in beide Richtungen
- Schnittstelle zur Beauftragung von Personaldienstleistern
- Schnittstelle zu einem Pool von einsatzfreiem Personal von Personaldienstleistern
- Schnittstelle zum Ausschreiben vom Arbeitsstellen
- Schnittstelle zu einem Pool von Arbeitssuchenden
- Schnittstelle zu Unterbringungsmöglichkeiten für Montagearbeiter/innen
- etc.
Jeder einzelnen Nutzergruppe (Arbeitssuchende, Personaldienstleister, Auftraggeber) bietet Lookajob.de mindestens ein Feature, das auf anderen Internetportalen nicht zu finden ist - noch dazu ist die Nutzung kostenlos.
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- Initiativbewerbungen erhalten
- Direktkontakt zu Arbeitssuchenden
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- Schnittstelle zwischen Personaldienstleistern und Auftraggebern
- uvm.
Die Vorteile liegen auf der Hand und müssen hier sicherlich nicht lange erläutert werden.
Allerdings stechen 2 Nutzungsvorteile absolut heraus.
1. Konzentration aufs Tagesgeschäft ohne telefonische Ablenkung.
2. Schnelle Reaktion auf Personalengpässe aller Art und effizientere Personalbeschaffung.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf Lookajob.de
Samstag, 12. Februar 2011
Die kostenlose Internetplattform zur Personalbeschaffung, die mehr bietet.
In Zeiten des Fachkräfte- und Bewebermangels und geringer Budgets wird es immer schwieriger geeignetes Personal zu finden. Selbst in Bereichen ungelernter Kräfte wird händeringend nach Personal gesucht.
Warum also nicht eine absolut kostenfreie Internetplattform nutzen, die Möglichkeiten für Arbeitgeber bietet direkt auf die Arbeitssuchenden zu zu gehen und aus einem Pool von Arbeitssuchenden den/die geeignete/n Bewerber/in zu suchen und diese/n dann direkt anzuschreiben und nicht darauf zu warten, dass der/die Bewerber/in Ihre Stellenausschreibung findet und sich darauf bewirbt. Natürlich können auch Steellenangebote klassisch ausgeschrieben werden.
Oder aber man tritt mit Personaldienstleistern (Zeitarbeit, Personalvermittler, Bildungsträger) über diese Internetplattform in Verbindung und schreibt seinen Personalbedarf entsprechend aus und beauftragt dementsprechend einen oder mehrere Personaldienstleister mit der Suche nach dem geeigneten Personal - direkt online.
Und wenn alle Stricke reißen aktiviert man einfach die Initiativbewerbungsfunktion und Arbeitssuchende können sich auch ohne ausgeschriebene Arbeitsstelle initiativ in Ihrem Unternehmen bewerben.
Auch vorgefertigte Zu- oder Absagen an Arbeitssuchende stehen Unternehmen zur Verfügung, genauso wie eine Onlineeinladung zum persönlichen Vorstellungsgespräch.
Als Highlight für Arbeitssuchende wurde ein ausdruckbarer "Nachweis zurr aktiven Arbeitssuche" eingebaut, der den Ämtern nach erfolgter Onlinebewerbung vorgelegt werden kann - der einfachste Nachweis Ihrer Bemühungen um einen Arbeitsplatz.
Bei dieser revolutionären Onlinelösung zur Stellenbesetzung wurde wirklich an alles gedacht.
Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie Lookajob.de - die einzigartige Internetplattform wenn es um Arbeitssuche, Personalbeschaffung oder Stellenausschreibuungen geht.
Ich freue mich auf Ihren Besuch
Ihr
Gerhard P. Weinand
Warum also nicht eine absolut kostenfreie Internetplattform nutzen, die Möglichkeiten für Arbeitgeber bietet direkt auf die Arbeitssuchenden zu zu gehen und aus einem Pool von Arbeitssuchenden den/die geeignete/n Bewerber/in zu suchen und diese/n dann direkt anzuschreiben und nicht darauf zu warten, dass der/die Bewerber/in Ihre Stellenausschreibung findet und sich darauf bewirbt. Natürlich können auch Steellenangebote klassisch ausgeschrieben werden.
Oder aber man tritt mit Personaldienstleistern (Zeitarbeit, Personalvermittler, Bildungsträger) über diese Internetplattform in Verbindung und schreibt seinen Personalbedarf entsprechend aus und beauftragt dementsprechend einen oder mehrere Personaldienstleister mit der Suche nach dem geeigneten Personal - direkt online.
Und wenn alle Stricke reißen aktiviert man einfach die Initiativbewerbungsfunktion und Arbeitssuchende können sich auch ohne ausgeschriebene Arbeitsstelle initiativ in Ihrem Unternehmen bewerben.
Auch vorgefertigte Zu- oder Absagen an Arbeitssuchende stehen Unternehmen zur Verfügung, genauso wie eine Onlineeinladung zum persönlichen Vorstellungsgespräch.
Als Highlight für Arbeitssuchende wurde ein ausdruckbarer "Nachweis zurr aktiven Arbeitssuche" eingebaut, der den Ämtern nach erfolgter Onlinebewerbung vorgelegt werden kann - der einfachste Nachweis Ihrer Bemühungen um einen Arbeitsplatz.
Bei dieser revolutionären Onlinelösung zur Stellenbesetzung wurde wirklich an alles gedacht.
Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie Lookajob.de - die einzigartige Internetplattform wenn es um Arbeitssuche, Personalbeschaffung oder Stellenausschreibuungen geht.
Ich freue mich auf Ihren Besuch
Ihr
Gerhard P. Weinand
Dienstag, 18. Januar 2011
Stellenmarkt verlagert sich in soziale Netzwerke
Soziale Netzwerke spielen bei der Jobsuche eine immer größere Rolle. Inzwischen veröffentlichten fast dreißig Prozent der Unternehmen in Deutschland freie Stellen in Online-Netzwerken, teilte der Branchenverband Bitkom am Montag mit.
Vor allem große Unternehmen nutzten das Web 2.0 für die Suche nach neuen Mitarbeitern. Unter den Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern veröffentlichten im Jahr 2010 sogar 58 Prozent ihre Stellenanzeigen in sozialen Netzwerken, bei kleinen und mittelständischen Unternehmen betrage der Anteil 29 Prozent. Im Jahr zuvor waren es im Schnitt noch 12 Prozent.
«Das Web 2.0 ist der Stellenmarkt der Zukunft», sagte Bitkom- Präsident August-Wilhelm Scheer. «Die Unternehmen müssen dort präsent sein, wo sich die Menschen beruflich und privat vernetzen, Informationen sammeln oder einen Teil ihrer Freizeit verbringen.» Der Bitkom hatte eine repräsentative Umfrage unter 1500 Unternehmen aus allen Branchen in Auftrag gegeben.
Das wichtigste Medium für den Arbeitsmarkt seien aber weiterhin die traditionellen Online-Jobbörsen wie Stepstone oder Monster. Auf diesen Portalen veröffentlichten 71 Prozent der Unternehmen ihre Gesuche. Die Datenbank von Monster ist seit Montag auch über «Spiegel Online» erreichbar. Mit der Integration des Dienstes hätten Nutzer des Nachrichtenportals direkten Zugriff auf rund 60 000 Stellenangebote inklusive weiterer Service-Dienste, teilte Monster mit.
Quelle: Saarbrücker Zeitung
In eigener Sache
Ein solches, noch dazu absolut kostenfreies, Netzwerk mit integrierter Jobbörse bietet Lookajob. Besuchen Sie uns und überzeugen Sie sich von den einzigartigen Vorteilen dieses Internetportals.
Vor allem große Unternehmen nutzten das Web 2.0 für die Suche nach neuen Mitarbeitern. Unter den Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern veröffentlichten im Jahr 2010 sogar 58 Prozent ihre Stellenanzeigen in sozialen Netzwerken, bei kleinen und mittelständischen Unternehmen betrage der Anteil 29 Prozent. Im Jahr zuvor waren es im Schnitt noch 12 Prozent.
«Das Web 2.0 ist der Stellenmarkt der Zukunft», sagte Bitkom- Präsident August-Wilhelm Scheer. «Die Unternehmen müssen dort präsent sein, wo sich die Menschen beruflich und privat vernetzen, Informationen sammeln oder einen Teil ihrer Freizeit verbringen.» Der Bitkom hatte eine repräsentative Umfrage unter 1500 Unternehmen aus allen Branchen in Auftrag gegeben.
Das wichtigste Medium für den Arbeitsmarkt seien aber weiterhin die traditionellen Online-Jobbörsen wie Stepstone oder Monster. Auf diesen Portalen veröffentlichten 71 Prozent der Unternehmen ihre Gesuche. Die Datenbank von Monster ist seit Montag auch über «Spiegel Online» erreichbar. Mit der Integration des Dienstes hätten Nutzer des Nachrichtenportals direkten Zugriff auf rund 60 000 Stellenangebote inklusive weiterer Service-Dienste, teilte Monster mit.
Quelle: Saarbrücker Zeitung
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Sonntag, 16. Januar 2011
Verband: 40 000 Hilfsarbeiter-Jobs unbesetzt
Die günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt führt in den Unternehmen nun auch bei Hilfsarbeitern zu Engpässen. Im produzierenden Gewerbe seien derzeit rund 40 000 Stellen für Geringqualifizierte unbesetzt.
Das berichtet die «Bild»-Zeitung unter Berufung auf den Bundesverband Zeitarbeit. Besonders betroffen sei der Autobau. BZA-Chef Volker Enkerts sagte der Zeitung, die Lage habe auch Folgen für die Lohngestaltung: Teilweise würden bis zu zwei Euro Stundenlohn mehr bezahlt als tariflich vorgeschrieben.
Quelle: Saarbrücker Zeitung
In eigener Sache
Das Vermittlungs- und Stellenportal Lookajob ist ab sofort kostenlos nutzbar. Keine versteckten Kosten, keine Abzocke - Wir bringen zusammen, was zusammen gehört.
Das berichtet die «Bild»-Zeitung unter Berufung auf den Bundesverband Zeitarbeit. Besonders betroffen sei der Autobau. BZA-Chef Volker Enkerts sagte der Zeitung, die Lage habe auch Folgen für die Lohngestaltung: Teilweise würden bis zu zwei Euro Stundenlohn mehr bezahlt als tariflich vorgeschrieben.
Quelle: Saarbrücker Zeitung
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Dienstag, 11. Januar 2011
Wege der effektiven Personalbeschaffung und Kundenakquise im Internet – Die Probleme der Personaldienstleister
Die Probleme der Zeitarbeitsunternehmen sind immer die gleichen. In konjunkturstarken Zeiten sind die Aufträge vorhanden und der Bewerbermarkt schwach. In konjunkturschwachen Zeiten sind die Bewerberpools voll und die Aufträge lassen zu wünschen übrig.
Ob nun Kundenakquise oder Personalrekrutierung – es werden Unsummen jährlich in diese Bereiche investiert. Telefonkosten, Anzeigenschaltungen, Stellenbörsen im Internet, etc.
Das Internet wird für die Personalbeschaffung immer wichtiger, selbst Aufträge werden mittlerweile immer öfter über das Internet ausgeschrieben und vergeben. Gerne werden Stellenausschreibungen bei bekannten und teuren Internetportalen ausgeschrieben. Auf einen Bewerber kommen in solchen Stellenbörsen meist mehrere Stellenausschreibungen, so dass die Quoten eine geeignete Bewerbung zu erhalten immens sinken. Kleinere, spezialisierte Internetportale mit einem gewissen Bekanntheitsgrad bieten hier oft mehr Erfolg bei erheblich geringeren finanziellen Investitionen.
Lookajob.de, das spezialisierte Internetprotal für die Personaldienstleistung, vereint sowohl Stellen- als auch Auftragsportal auf einer Internetplattform. Mit mittlerweile durchschnittlich mehr als 30.000 Seitenaufrufen täglich gehört Lookajob.de zu den bekanntesten der spezialisierten Internetportale für die Personaldienstleistung in Deutschland.
Mit der zweiten überarbeiteten Auflage wurden zu den bereits bekannten Features weitere hinzugefügt. Beispielsweise können Arbeitssuchende sich direkt initiativ ausschließlich bei Personaldienstleistern bewerben, Unterkünfte für Personal kann gesucht und gebucht werden, bei Bereitstellung einer entsprechenden xml-Schnittstelle werden die Stellenangebote direkt bei Lookajob.de eingespielt, hierzu muss einfach die xml-Spezifikation von Lookajob.de angefordert werden.
Besuchen Sie Lookajob.de, überzeugen Sie sich von den Möglichkeiten dieses einzigartigen Netzwerks. Wir freuen uns auf Sie.
http://www.lookajob.de
Auftrags- und Stellenbörse für die Personaldienstleistung
Inh. Gerhard P. Weinand
Menninger Str. 47
66663 Merzig
kundenservice@lookajob.de
Ob nun Kundenakquise oder Personalrekrutierung – es werden Unsummen jährlich in diese Bereiche investiert. Telefonkosten, Anzeigenschaltungen, Stellenbörsen im Internet, etc.
Das Internet wird für die Personalbeschaffung immer wichtiger, selbst Aufträge werden mittlerweile immer öfter über das Internet ausgeschrieben und vergeben. Gerne werden Stellenausschreibungen bei bekannten und teuren Internetportalen ausgeschrieben. Auf einen Bewerber kommen in solchen Stellenbörsen meist mehrere Stellenausschreibungen, so dass die Quoten eine geeignete Bewerbung zu erhalten immens sinken. Kleinere, spezialisierte Internetportale mit einem gewissen Bekanntheitsgrad bieten hier oft mehr Erfolg bei erheblich geringeren finanziellen Investitionen.
Lookajob.de, das spezialisierte Internetprotal für die Personaldienstleistung, vereint sowohl Stellen- als auch Auftragsportal auf einer Internetplattform. Mit mittlerweile durchschnittlich mehr als 30.000 Seitenaufrufen täglich gehört Lookajob.de zu den bekanntesten der spezialisierten Internetportale für die Personaldienstleistung in Deutschland.
Mit der zweiten überarbeiteten Auflage wurden zu den bereits bekannten Features weitere hinzugefügt. Beispielsweise können Arbeitssuchende sich direkt initiativ ausschließlich bei Personaldienstleistern bewerben, Unterkünfte für Personal kann gesucht und gebucht werden, bei Bereitstellung einer entsprechenden xml-Schnittstelle werden die Stellenangebote direkt bei Lookajob.de eingespielt, hierzu muss einfach die xml-Spezifikation von Lookajob.de angefordert werden.
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Auftrags- und Stellenbörse für die Personaldienstleistung
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Sonntag, 2. Januar 2011
Ein neues Jahr beginnt - Zeit für Veränderungen
Lookajob das unabhängige Netzwerk für die gesamte Personaldienstleistung mit integrierter Job- und Auftragsbörse wartet püntktlich zum Jahreswechsel mit neuen Features auf.
Eines der neuen Highlights von Lookajob.de ist die Initiativbewerbung.
Hierbei erhalten Arbeitssuchende die Möglichkeit sich direkt online bei Arbeitgebern bewerben zu können falls kein entsprechendes Stellenangebot für die Qualifikation des Arbeitsuchenden vorliegt.
Das zweite Highlight besteht darin nach Wohnmöglichkeiten für Arbeitnehmer/innen zu suchen und diese direkt online buchen zu können. Gerade für spezialisierte, bundesweit tätige Personaldienstleister ist dieses Feature hochinteressant, da diese Personaldienstleister oftmals Personal zu Montagetätigkeiten versenden und eine Unterbringung des Personals von Nöten sein kann. Gleichzeitig können Anbieter von Wohnmöglichkeiten ihre freien Unterbringungskapazitäten kostenfrei anbieten.
Lookajob bietet mit seiner Internetplattform einzigartige Möglichkeiten einer perfekten Netzwerksituation für Personaldienstleister (Zeitarbeit, Personalvermittler, Bildungsträger) deren Kunden und Bewerber/innen. Warum also mehrere und kostenintensive Internetportale nutzen, wenn man bei Lookajob alles unter einem Dach vorfindet?
Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie uns unter http://wwwl.lookajob.de.
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Dienstag, 14. Dezember 2010
Tarifunfähigkeit CGZP
CGZP ist tarifunfähig
14.12.2010
Bundesarbeitsgericht wies heute alle hiergegen gerichteten Beschwerden zurück
In einem mehrstündigen Verhandlungsmarathon hat soeben das Bundesarbeitsgericht in Erfurt letztinstanzlich entschieden, dass die CGZP im Bereich der Zeitarbeitsbranche tarifunfähig ist, da sie keine Spitzenorganisation i.S. des § 2 Abs.3 Tarifvertragsgesetz sei. Die Tarifzuständigkeit von ver.di wurde bejaht und mit der Satzung dieser Gewerkschaft begründet („Bereich Dienstleistungen“).
Im Übrigen verwies der 1. Senat des BAG im Wesentlichen auf die seiner Ansicht zutreffende Begründung des Landesarbeitsgerichtes Berlin-Brandenburg und wies alle hiergegen gerichteten Beschwerden zurück.
BAG-Pressemitteilung Nr. 93/10: Die CGZP kann keine Tarifverträge schließen
Die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) ist keine Spitzenorganisation, die in eigenem Namen Tarifverträge abschließen kann. Sie erfüllt die hierfür erforderlichen tarifrechtlichen Voraussetzungen nicht.
Tarifverträge können auf Arbeitnehmerseite nur von einer tariffähigen Gewerkschaft oder einem Zusammenschluss solcher Gewerkschaften (Spitzenorganisation) abgeschlossen werden. Soll eine Spitzenorganisation selbst als Partei Tarifverträge abschließen, muss das zu ihren satzungsmäßigen Aufgaben gehören (§ 2 Abs. 3 TVG). Dazu müssen die sich zusammenschließenden Gewerkschaften ihrerseits tariffähig sein und der Spitzenorganisation ihre Tariffähigkeit vollständig vermitteln. Dies ist nicht der Fall, wenn die Befugnis zum Abschluss von Tarifverträgen durch die Spitzenorganisation auf einen Teil des Organisationsbereichs der Mitgliedsgewerkschaften beschränkt wird. Zudem darf der Organisationsbereich einer Spitzenorganisation nicht über den ihrer Mitgliedsgewerkschaften hinausgehen.
Das gemeinsam von ver.di und dem Land Berlin eingeleitete Beschlussverfahren betrifft die Feststellung der Tariffähigkeit der im Dezember 2002 gegründeten CGZP. Deren alleinige satzungsmäßige Aufgabe ist der Abschluss von Tarifverträgen mit Arbeitgebern, die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung betreiben wollen. Für diesen Bereich sind Tarifverträge auch für Nichtgewerkschaftsmitglieder von Bedeutung. Nach § 9 Nr. 2 AÜG haben Leiharbeitnehmer während der Zeit ihrer Überlassung an einen Entleiher Anspruch auf die dort geltenden wesentlichen Arbeitsbedingungen. Von diesem Gleichbehandlungsgebot kann zu Lasten der Leiharbeitnehmer nur durch einen Tarifvertrag oder aufgrund vertraglicher Bezugnahme auf einen Tarifvertrag abgewichen werden.
Die Vorinstanzen haben festgestellt, dass die CGZP nicht tariffähig ist. Die dagegen gerichteten Rechtsbeschwerden hat der Erste Senat des Bundesarbeitsgerichts zurückgewiesen. Die CGZP ist keine Spitzenorganisation nach § 2 Abs. 3 TVG, weil sich ihre Mitgliedsgewerkschaften (CGB, DHV und GÖD) nicht im Umfang ihrer Tariffähigkeit zusammengeschlossen haben. Außerdem geht der in der Satzung der CGZP festgelegte Organisationsbereich für die gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung über den ihrer Mitgliedsgewerkschaften hinaus.
Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 14. Dezember 2010 - 1 ABR 19/10 -
Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 7. Dezember 2009 - 23 TaBV 1016/09 -
Quelle: IG-Zeitarbeit
In eigener Sache
Lookajob bietet Ihnen die Personaldienstleistung, die Sie wirklich benötigen. Egal ob Outsourcing, Zeitarbeit, Personalvermittlung oder Bildungsträger. Hier fragen Sie vollkommen einfach und unproblematisch Ihren Personalbedarf online an - und das Beste ist: Die Nutzung von Lookajob ist für Kundenunternehmen und Arbeitssuchende absolut kostenfrei.
14.12.2010
Bundesarbeitsgericht wies heute alle hiergegen gerichteten Beschwerden zurück
In einem mehrstündigen Verhandlungsmarathon hat soeben das Bundesarbeitsgericht in Erfurt letztinstanzlich entschieden, dass die CGZP im Bereich der Zeitarbeitsbranche tarifunfähig ist, da sie keine Spitzenorganisation i.S. des § 2 Abs.3 Tarifvertragsgesetz sei. Die Tarifzuständigkeit von ver.di wurde bejaht und mit der Satzung dieser Gewerkschaft begründet („Bereich Dienstleistungen“).
Im Übrigen verwies der 1. Senat des BAG im Wesentlichen auf die seiner Ansicht zutreffende Begründung des Landesarbeitsgerichtes Berlin-Brandenburg und wies alle hiergegen gerichteten Beschwerden zurück.
BAG-Pressemitteilung Nr. 93/10: Die CGZP kann keine Tarifverträge schließen
Die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) ist keine Spitzenorganisation, die in eigenem Namen Tarifverträge abschließen kann. Sie erfüllt die hierfür erforderlichen tarifrechtlichen Voraussetzungen nicht.
Tarifverträge können auf Arbeitnehmerseite nur von einer tariffähigen Gewerkschaft oder einem Zusammenschluss solcher Gewerkschaften (Spitzenorganisation) abgeschlossen werden. Soll eine Spitzenorganisation selbst als Partei Tarifverträge abschließen, muss das zu ihren satzungsmäßigen Aufgaben gehören (§ 2 Abs. 3 TVG). Dazu müssen die sich zusammenschließenden Gewerkschaften ihrerseits tariffähig sein und der Spitzenorganisation ihre Tariffähigkeit vollständig vermitteln. Dies ist nicht der Fall, wenn die Befugnis zum Abschluss von Tarifverträgen durch die Spitzenorganisation auf einen Teil des Organisationsbereichs der Mitgliedsgewerkschaften beschränkt wird. Zudem darf der Organisationsbereich einer Spitzenorganisation nicht über den ihrer Mitgliedsgewerkschaften hinausgehen.
Das gemeinsam von ver.di und dem Land Berlin eingeleitete Beschlussverfahren betrifft die Feststellung der Tariffähigkeit der im Dezember 2002 gegründeten CGZP. Deren alleinige satzungsmäßige Aufgabe ist der Abschluss von Tarifverträgen mit Arbeitgebern, die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung betreiben wollen. Für diesen Bereich sind Tarifverträge auch für Nichtgewerkschaftsmitglieder von Bedeutung. Nach § 9 Nr. 2 AÜG haben Leiharbeitnehmer während der Zeit ihrer Überlassung an einen Entleiher Anspruch auf die dort geltenden wesentlichen Arbeitsbedingungen. Von diesem Gleichbehandlungsgebot kann zu Lasten der Leiharbeitnehmer nur durch einen Tarifvertrag oder aufgrund vertraglicher Bezugnahme auf einen Tarifvertrag abgewichen werden.
Die Vorinstanzen haben festgestellt, dass die CGZP nicht tariffähig ist. Die dagegen gerichteten Rechtsbeschwerden hat der Erste Senat des Bundesarbeitsgerichts zurückgewiesen. Die CGZP ist keine Spitzenorganisation nach § 2 Abs. 3 TVG, weil sich ihre Mitgliedsgewerkschaften (CGB, DHV und GÖD) nicht im Umfang ihrer Tariffähigkeit zusammengeschlossen haben. Außerdem geht der in der Satzung der CGZP festgelegte Organisationsbereich für die gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung über den ihrer Mitgliedsgewerkschaften hinaus.
Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 14. Dezember 2010 - 1 ABR 19/10 -
Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 7. Dezember 2009 - 23 TaBV 1016/09 -
Quelle: IG-Zeitarbeit
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Samstag, 11. Dezember 2010
Equal Treatment - Equal Pay nun auch an der Saar für die Stahlindustrie
Saar-Stahlindustrie einigt sich
Gestern wurde für die saarländische Stahlindustrie ein Tarifergebnis erzielt. Bessere Bedingungen für Leiharbeiter.
Saarbrücken. Der Tarifabschluss für die Saar-Stahlindustrie ist unter Dach und Fach. Vor allem bei der Leiharbeit konnten im Saarland bessere Bedingungen durchgesetzt werden als im Stahl-Tarifabschluss für Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen. Das betonte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft IG Metall, der Frankfurter Bezirksleiter Armin Schild, gegenüber der SZ.
So dürfen Leiharbeiter im Tarifbereich des Saarhütten-Verbandes lediglich für maximal drei Monate eingesetzt werden – und das auch nur, wenn es betrieblich notwendig ist. Bei bestimmten Projekten – wie zum Beispiel Großreparaturen – kann diese Frist auf sechs Monate verlängert werden. Nach drei Monaten soll die Möglichkeit bestehen, dass Leiharbeiter übernommen werden.
Außerdem sind die Tarifparteien übereingekommen, dass Leiharbeitnehmer keine Stammbelegschaft ersetzen dürfen. Darüber hinaus sollen die Leiharbeiter an den jeweiligen Arbeitsplätzen zu den gleichen Konditionen beschäftigt werden wie die Stammarbeitnehmer. Das gilt sowohl für die Bezahlung als auch für andere Arbeitsbedingungen wie zum Beispiel Arbeitszeit und Arbeitssicherheit. Bei Lohn und Gehalt sind die Ergebnisse des nordwestdeutschen Stahlabschlusses von Ende September weitgehend übernommen worden. Die Entgelte steigen zum 1. Januar um 3,6 Prozent. Für den Monat Dezember wird eine Pauschale von 150 Euro gezahlt. Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von 14 Monaten.
„Die Entgelterhöhungen stellen eine erhebliche Belastung für die Unternehmen dar“, bewertet Paul Belche, Verhandlungsführer des Saarhütten-Verbandes, das Ergebnis. low
Quelle: Saarbrücker Zeitung
Beitrag vom: 10.12.2010, 04:07
In eigener Sache
Lookajob bietet Arbeitssuchenden, Personaldienstleistern (Zeitarbeit, Personal- und Arbeitsvermittlern, Bildungsträgern) und deren Kundenunternehmen eine interaktive, unabhängige Netzwerkplattform und einzigartige Möglichkeiten zur schnellen Jobfindung und Kontaktanbahnung aller angesprochenen Nutzergruppen.
Durch permanente Weiterentwicklungen und Kooperationen mit anderen Partner findet man auf Lookajob Features, die einzigartig in der Welt der Online-Arbeitsmarktportale sind, wie z.B. für registrierte Arbeitssuchende einen ausdruckbaren "Nachweis zur aktiven Stellensuche" nach erfolgter Onlinebewerbung, für Personaldienstleister die Möglichkeit der Wohnungssuche für ihre Arbeitnehmer/innen und einen eigenen Bewerberpool und für deren Kundenunternehmen einfachste Möglichkeiten mit nur einem Mausklick gleich bei mehreren Personaldienstleistern ihren Personalbedarf online bundesweit anzufragen.
Besuchen Sie Lookajob und entdecken Sie die ungeahnten Möglichkeiten, die sich auf diesem einzigartigen Internetportal bieten.
Gestern wurde für die saarländische Stahlindustrie ein Tarifergebnis erzielt. Bessere Bedingungen für Leiharbeiter.
Saarbrücken. Der Tarifabschluss für die Saar-Stahlindustrie ist unter Dach und Fach. Vor allem bei der Leiharbeit konnten im Saarland bessere Bedingungen durchgesetzt werden als im Stahl-Tarifabschluss für Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen. Das betonte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft IG Metall, der Frankfurter Bezirksleiter Armin Schild, gegenüber der SZ.
So dürfen Leiharbeiter im Tarifbereich des Saarhütten-Verbandes lediglich für maximal drei Monate eingesetzt werden – und das auch nur, wenn es betrieblich notwendig ist. Bei bestimmten Projekten – wie zum Beispiel Großreparaturen – kann diese Frist auf sechs Monate verlängert werden. Nach drei Monaten soll die Möglichkeit bestehen, dass Leiharbeiter übernommen werden.
Außerdem sind die Tarifparteien übereingekommen, dass Leiharbeitnehmer keine Stammbelegschaft ersetzen dürfen. Darüber hinaus sollen die Leiharbeiter an den jeweiligen Arbeitsplätzen zu den gleichen Konditionen beschäftigt werden wie die Stammarbeitnehmer. Das gilt sowohl für die Bezahlung als auch für andere Arbeitsbedingungen wie zum Beispiel Arbeitszeit und Arbeitssicherheit. Bei Lohn und Gehalt sind die Ergebnisse des nordwestdeutschen Stahlabschlusses von Ende September weitgehend übernommen worden. Die Entgelte steigen zum 1. Januar um 3,6 Prozent. Für den Monat Dezember wird eine Pauschale von 150 Euro gezahlt. Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von 14 Monaten.
„Die Entgelterhöhungen stellen eine erhebliche Belastung für die Unternehmen dar“, bewertet Paul Belche, Verhandlungsführer des Saarhütten-Verbandes, das Ergebnis. low
Quelle: Saarbrücker Zeitung
Beitrag vom: 10.12.2010, 04:07
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Donnerstag, 18. November 2010
Lookajob.de setzt sich durch - jetzt auch für direkte Arbeitsvermittlung
Lookajob.de die Auftrags- und Jobbörse für die Personaldienstleistung geht in die zweite Runde.
Nach der kompletten Überarbeitung der Internetplattform Lookajob steht dieses einzigartige Internetangebot jetzt nicht nur Personaldienstleistern sprich Zeitarbeitsunternehmen zur Verfügung.
Auch reine Personalvermittler können jetzt von der Einzigartigkeit dieses Internetportals profitieren und von Kundenunternehmen aus ganz Deutschland Anfragen zur Personalvermittlung erhalten oder aber ihre Bewerber/innen interessierten Kunden durch die Einspielung in die Datenbanken von Lookajob zur direkten Anfrage zur Verfügung stellen. Gleichzeitig können unbegrenzt Arbeitsstellen ausgeshrieben werden, die nur von Personaldienstleistern ausgeschrieben werden - hier steht also eine reine Jobbörse ausschließlich für die Personaldienstleistung und Personalvermittlung zur Verfügung.
Unternehmen, die gelegentlich oder öfter auf Personalvermittler oder Zeitarbeit zurück greifen finden in Lookajob die einzigartige Möglichkeit dies online zu tun. Die Vorteile liegen auf der Hand. Schnellere Verfügbarkeit des benötigten Personals durch Mehrfachanfrage - dies bedeutet mit nur einem Mausklick die Personalanfrage an mehrere Personaldienstleister gleichzeitig versenden. Auch bei bestehenden Geschäftsbeziehungen zwischen Kundenunternehmen und Personaldienstleistern macht die Nutzung von Lookajob Sinn. Mit nur einem Mausklick fragen Sie bei all Ihren Personaldienstleistern gleichzeitig an ob das gewünschte Personal verfügbar ist, sofern diese Personaldienstleister auf Lookajob registriert sind.
Keine Informationen gehen verloren. Dafür sorgt unser eigens entwickeltes Kommunikationssystem. Sie erhalten über alle Anfragen, Stellenangebote, eingehende Bewerbungen etc. eine Übersicht auf Lookajob sowie über jeden Hergang eine separate SMS. Also auch in Ihrer Abwesenheit gehen Ihnen keine Informationen verloren, was wiederum schnellere Reaktionszeiten sowohl auf der Seite Arbeitssuchender als auch bei Kunden und Personaldienstleistern möglich macht.
Lookajob überzeugt durch seine Einzigartigkeit und wir sind ständig bemüht unsere Internetdienstleistung durch weitere Features zu verbessern.
Besuchen Sie uns auf http://www.lookajob.de und überzeugen sich selbst von der Leistungsfähigkeit unserer unvergleichbaren Internetdienstleistung.
Wir freuen uns auf Sie.
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Auch reine Personalvermittler können jetzt von der Einzigartigkeit dieses Internetportals profitieren und von Kundenunternehmen aus ganz Deutschland Anfragen zur Personalvermittlung erhalten oder aber ihre Bewerber/innen interessierten Kunden durch die Einspielung in die Datenbanken von Lookajob zur direkten Anfrage zur Verfügung stellen. Gleichzeitig können unbegrenzt Arbeitsstellen ausgeshrieben werden, die nur von Personaldienstleistern ausgeschrieben werden - hier steht also eine reine Jobbörse ausschließlich für die Personaldienstleistung und Personalvermittlung zur Verfügung.
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Samstag, 13. November 2010
Die Konjunktur zieht an – der Arbeitskräftemangel wird spürbarer - Abhilfe leicht gemacht
Eine anziehende Konjunktur bringt immer auch personelle Probleme mit sich. Es wird Personal benötigt, der Bewerbermarkt ist leer gefegt, die Auftragsbücher sind voll, das entsprechend qualifizierte Personal zur Erfüllung der Aufträge fehlt. Folglich sind die Personalabteilungen der Unternehmen damit beschäftigt entsprechende Bewerber/innen zu suchen, Stellenangebote aufzugeben, Unterlagen zu sichten und Arbeitsverträge abzuschließen – oftmals auch mit Abstrichen bezüglich der Qualifikation der benötigten Mitarbeiter.
Viele Unternehmen beauftragen in solchen Fällen Personaldienstleister, Zeit- oder Leiharbeitsfirmen oder Personalvermittler. Oftmals kommt es aber vor, dass auch die beauftragten Personaldienstleister nicht das gewünschte Personal zum benötigten Zeitpunkt zur Verfügung stellen können. Folglich beginnt eine zeit- und kostenintensive Recherche nach Personaldienstleistern, die eventuell doch das passende Personal rechtzeitig zur Verfügung stellen können. Es werden Telefonate geführt, Tarife oder Vermittlungsprovisionen verhandelt, Profile gesichtet etc.
Genau hier setzt http://www.lookajob.de an.
Lookajob.de ist die Internetplattform auf der Personaldienstleister und Personalvermittler einen Pool von Arbeitssuchenden zugreifen können, Stellenanzeigen schalten und online Anfragen von Kundenunternehmen erhalten. Gleichzeitig können Bewerberprofile oder einsatzfreies Stammpersonal in die Datenbanken von Lookajob.de eingegeben werden und so interessierten Kundenunternehmen zur direkten Einsicht zur Verfügung gestellt werden.
Kundenunternehmen können einen oder gleich mehreren Personaldienstleistern ihre Personalanfrage online stellen und sich so intensive Recherchen und zeitaufwändige Anfrage- und Verhandlungstelefonate sparen. Gleichzeitig kann in den Datenbanken nach einsatzfreiem Stammpersonal von Zeitarbeitsfirmen oder verfügbaren Bewerbern von Personalvermittlern gesucht werden. Schnelle Reaktionszeiten in Zeiten personeller Engpässe sind durch die Nutzung von http://www.lookajob.de garantiert.
Arbeitssuchende finden aktuelle Arbeitsstellen von Personaldienstleistern und können sich direkt online auf ausgeschriebene Arbeitsstellen bewerben. Nach erfolgter Bewerbung kann man sich dann einen „Nachweis zur aktiven Arbeitssuche“ ausdrucken, der den Ämtern vorgelegt werden kann.
http://www.lookajob.de ist bisher das einzige Internetportal in Deutschland, das die Interessen aller Nutzergruppen auf einer einzigen Internetpräsenz vereint.
Überzeugen Sie sich selbst von der Leistungsfähigkeit dieses einzigartigen Internetportals.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Ihr Lookajob.de Team
Viele Unternehmen beauftragen in solchen Fällen Personaldienstleister, Zeit- oder Leiharbeitsfirmen oder Personalvermittler. Oftmals kommt es aber vor, dass auch die beauftragten Personaldienstleister nicht das gewünschte Personal zum benötigten Zeitpunkt zur Verfügung stellen können. Folglich beginnt eine zeit- und kostenintensive Recherche nach Personaldienstleistern, die eventuell doch das passende Personal rechtzeitig zur Verfügung stellen können. Es werden Telefonate geführt, Tarife oder Vermittlungsprovisionen verhandelt, Profile gesichtet etc.
Genau hier setzt http://www.lookajob.de an.
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Kundenunternehmen können einen oder gleich mehreren Personaldienstleistern ihre Personalanfrage online stellen und sich so intensive Recherchen und zeitaufwändige Anfrage- und Verhandlungstelefonate sparen. Gleichzeitig kann in den Datenbanken nach einsatzfreiem Stammpersonal von Zeitarbeitsfirmen oder verfügbaren Bewerbern von Personalvermittlern gesucht werden. Schnelle Reaktionszeiten in Zeiten personeller Engpässe sind durch die Nutzung von http://www.lookajob.de garantiert.
Arbeitssuchende finden aktuelle Arbeitsstellen von Personaldienstleistern und können sich direkt online auf ausgeschriebene Arbeitsstellen bewerben. Nach erfolgter Bewerbung kann man sich dann einen „Nachweis zur aktiven Arbeitssuche“ ausdrucken, der den Ämtern vorgelegt werden kann.
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Montag, 8. November 2010
Doktor Leiharbeiter, bitte kommen
In den Kliniken fehlen Mediziner. Die meisten sind auf Honorarärzte angewiesen.
Barbara Rundler arbeitet seit zwei Monaten als Chirurgin in einem Krankenhaus in Süddeutschland, als ein 80-Jähriger mit Becken- und Rippenfraktur eingeliefert wird. Der Fall ist kompliziert: Der Oberarzt hat acht Wochen Bettruhe verordnet, doch ein alter Mensch kommt nach so langer Zeit kaum wieder auf die Beine. Rundler entscheidet gegen den Willen des Vorgesetzten, dass der Mann schnell wieder mobilisiert wird. Was ihr im normalen Klinikalltag jede Menge Ärger hätte einbringen können, ficht die 44-Jährige nicht an: Sie ist Honorarärztin und nur ihrem Gewissen verpflichtet. Eine Leiharbeiterin. Doch in ihrem Metier ist das kein Makel. Im Gegenteil. Viele Ärzte wählen diesen Status ganz bewusst.
Anzeige
»Mit 40 waren durchgemachte Nächte über meiner Belastungsgrenze«, sagt Rundler. Zeit für Privatleben und Freunde blieb ihr bei einer 80-Stunden-Woche nicht mehr. Oft kamen mit Überstunden und Bereitschaftsdiensten sogar mehr als 100 Stunden zusammen. Vor einem halben Jahr gab die Ärztin deshalb ihre Festanstellung nach zwölf Jahren auf und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit.
Etwa 5000 Ärzte arbeiten nach Schätzungen des Bundesverbandes der Honorarärzte in Deutschland wie Rundler als Freelancer. Die Kliniken sind auf die Leihärzte angewiesen. Der Mangel an Fachärzten zeigt sich nicht nur in Hausarztpraxen in Ostdeutschland. Er trifft nicht nur kleine Krankenhäuser in dünn besiedelten Regionen. Auch in Kliniken in Großstädten klaffen Lücken in den Dienstplänen. Nach einer Studie der deutschen Krankenhausgesellschaft können derzeit rund 5500 Arztstellen nicht besetzt werden.
Von der dünnen Personaldecke profitieren die Honorarärzte. Um sie hat sich seit zwei Jahren sogar eine eigene Nischenindustrie entwickelt: Arztvermittlungsagenturen. Sie funktionieren ähnlich wie Zeitarbeitsfirmen. Die Agenturen vermitteln die Mediziner für Monate, Wochen oder auch nur wenige Tage an Praxen oder Kliniken. Barbara Rundler ist in den Karteien von gleich drei Agenturen gelistet und bekommt pro Tag zehn bis zwölf Arbeitsangebote per Mail. Sie zahlt für die Vermittlung nichts. Die Gebühr in Höhe von fünf bis zehn Prozent eines Tageshonorars tragen die Krankenhäuser.
Für die sind die Leihärzte alles andere als eine billige Lösung, um Bedarfsspitzen abzudecken. Ein Honorararzt kostet mit 60 bis 80 Euro pro Stunde je nach Einsatz und Qualifikation fast das Doppelte eines fest angestellten Kollegen. Doch die Kliniken haben keine Wahl. Ärzte sind Mangelware, viele Krankenhäuser bekommen auf ihre Stellenanzeigen kaum Resonanz.
Jochen Jouaux gründete 2001 die Facharztagentur in Bielefeld und gehört damit zu den Pionieren der Branche. Er ist Anästhesist und ging 1993 nach der Facharztausbildung nach Großbritannien als »Locum Doc« – wie Honorarärzte dort genannt werden. In den neunziger-Jahren herrschte in Deutschland eine Arztschwemme, Jobs waren rar und schlecht bezahlt. »Nach sechs Jahren Studium habe ich mit einem Vollzeitjob in der Klinik gerade mal 1000 Mark verdient«, sagt Jouaux. In England habe es ihm gefallen, in flachen Hierarchien zu arbeiten. »Man ist als Arzt unabhängiger und kann mehr selbst bestimmen.«
Zurück in Deutschland, importierte er die Idee der reisenden Ärzte. Anfangs zog er mit Handy und Laptop durch die Lande und vermittelte Ärzte, während er selbst noch als Anästhesist arbeitete. Mit seinem Konzept stieß er in eine Marktlücke.
2001 teilten sich fünf Agenturen den Vermittlungsmarkt. Bis 2007 änderte sich daran kaum etwas. Erst danach begann der Boom: Die Zahl der Agenturen wuchs binnen drei Jahren auf heute etwa 140. Große Zeitarbeitsfirmen sind in den Markt bislang nicht eingestiegen. »Ihnen fehlt das Know-how«, meint Jouaux. Man müsse selbst im Krankenhaus gearbeitet haben und die Probleme im Klinikalltag kennen, um für beide Seiten annehmbare Verträge aushandeln zu können.»Besonders gefragt sind Anästhesisten und Internisten, da ist der Markt wie leer gefegt«, sagt Steffen Schüler von der Agentur Doc to Rent. Er vermittelt nur Mediziner mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung. Für das Honorararztwesen entscheiden sich Ärzte aus den unterschiedlichsten Motiven: Es gibt Wiedereinsteiger, meist Frauen, die aus dem Mutterschutz zurückkommen, Chefärzte, die auch noch nach dem 65. Lebensjahr arbeiten wollen, Gelegenheitsjobber, die sich in ihrer Freizeit Geld dazuverdienen wollen, und Aussteiger wie Barbara Rundler. »Mir hat die Wertschätzung in meinem Beruf gefehlt«, sagt sie. Als Honorarärztin habe sie zum ersten Mal das Gefühl, für ihre Arbeit auch fair entlohnt zu werden. Sie verdient 40 Prozent mehr als früher, muss sich jedoch selbst um Krankenversicherung und Rente kümmern. So relativiert sich das höhere Gehalt.
Viele Honorarärzte zieht es dennoch wieder in die Festanstellung. »Nach unserer Erfahrung arbeiten die meisten Ärzte nur ein bis zwei Jahre auf Honorar«, sagt Schüler. Das Herumreisen und ständige neu Eingewöhnen sei vielen auf die Dauer zu anstrengend.
In welchen Kliniken die Ärzte aus seiner Kartei eingesetzt werden, will Schüler nicht verraten. Für die meisten Krankenhäuser gilt es noch immer als Makel, auf Externe angewiesen zu sein, sie sprechen ungern darüber. »Viele haben Angst, dass Patienten Honorarärzte als Merkmal für mindere Qualität werten könnten«, sagt Nicolai Schäfer, Vorsitzender des Bundesverbandes der Honorarärzte. »Das Honorararztwesen rüttelt an unserem Bild vom Arzt, der stets für den Patienten da ist, so wie es in der Schwarzwaldklinik gezeigt wird.« Dieses Bild entspreche längst nicht mehr der Realität. Die Kliniken bemühen sich denn auch, ohne Honorarärzte auszukommen. Barbara Rundler ist bisher nach jedem ihrer Einsätze gefragt worden, ob sie nicht in eine Festanstellung wechseln wolle.
Viele Krankenhäuser beginnen, das Betriebsklima zu verbessern, um sich im Wettbewerb um die begehrten Fachkräfte besser verkaufen zu können. »In den achtziger und neunziger Jahren gab es ein Überangebot an Ärzten in Deutschland, was dazu führte, dass ihre Behandlung oft zu wünschen übrig ließ«, sagt Norbert Helming, Geschäftsführer der Christophorus-Klinken mit Standorten in Coesfeld, Dülmen und Nottuln. Die Kliniken bieten seit drei Jahren Weiterbildungen für Ärzte an. Eine Kita soll den Arbeitsplatz, zusätzlich attraktiv machen. Helming ist froh, dass die Anstrengungen ihre Wirkung zeigen und die Klinik inzwischen nicht mehr auf Honorarärzte angewiesen ist. »Externe bringen extreme Unruhe ins Krankenhaus, weil sie fast doppelt so viel Geld bekommen wie fest angestellte Ärzte. Das vergiftet die Stimmung im Haus.«
Woran liegt es, dass es so wenige Ärzte auf dem Markt gibt? 2009 ist doch die Zahl der gemeldeten Mediziner bei den Landesärztekammern gegenüber 2008 um zwei Prozent auf fast 430.000 gestiegen. Ärztemangel und steigende Medizinerzahl sind offensichtlich kein Widerspruch. Denn gleichzeitig steigt der Behandlungsbedarf der Bevölkerung.
An den Universitäten ist die Anzahl der Studienplätze sogar gestiegen: Im Wintersemester 2000/2001 gab es rund 7800, im Wintersemester 2009/2010 waren es bereits 8500 Studienplätze. Doch die ausgebildeten Ärzte kommen nicht in den Krankenhäusern an. Die Lücke entsteht zwischen Studium und Berufsstart. Laut der Kassenärztlichen Vereinigung ergreifen rund 40 Prozent der Medizinstudenten keinen klassischen Arztberuf, sondern gehen in die Wirtschaft.
»Es sind Elitestudenten, die die Hürde des Numerus clausus geschafft haben. Für sie ist es heute nicht mehr attraktiv, als Arzt zu arbeiten«, sagt Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer. Die einzige Lösung, um wieder mehr Ärzte in die Kliniken zu holen, sieht Hoppe in einem alternativen Zulassungssystem, das auch die Sozialkompetenz zum Arztberuf prüft und nicht allein die Note erfasst.
Bislang gibt es jedoch seitens der Universitäten keine Bestrebungen, das Zulassungssystem zu ändern. Jochen Jouaux macht sich jedenfalls keine Sorgen um sein Unternehmen: »Durch die lange Studienzeit der Ärzte wird es Jahrzehnte dauern, bis die Kliniken nicht mehr auf Honorarärzte angewiesen sind.«
Quelle: Zeit.de
In eigener Sache
Lookajob befasst sich mit genau diesem Thema - Leiharbeit, Personaldienstleistung und Personalvermittlung. Der Fachkräftemangel in Deutschland betrifft immer mehr Unternehmen. Hier kann Lookajob helfen vorzubeugen und Personalenpässe vermeiden. Unsere Nutzer sind im Regelfall auf die verschiedensten Bereiche der Arbeitnehmerüberlassung und Personaldienstleistung spezialisiert, unter anderem auch im medizinischen Bereich.
Schauen Sie doch einfach mal auf Lookajob nach und überzeugen sich selbst von der Leistungsfähigkeit dieses einzigartigen Internetportals.
Barbara Rundler arbeitet seit zwei Monaten als Chirurgin in einem Krankenhaus in Süddeutschland, als ein 80-Jähriger mit Becken- und Rippenfraktur eingeliefert wird. Der Fall ist kompliziert: Der Oberarzt hat acht Wochen Bettruhe verordnet, doch ein alter Mensch kommt nach so langer Zeit kaum wieder auf die Beine. Rundler entscheidet gegen den Willen des Vorgesetzten, dass der Mann schnell wieder mobilisiert wird. Was ihr im normalen Klinikalltag jede Menge Ärger hätte einbringen können, ficht die 44-Jährige nicht an: Sie ist Honorarärztin und nur ihrem Gewissen verpflichtet. Eine Leiharbeiterin. Doch in ihrem Metier ist das kein Makel. Im Gegenteil. Viele Ärzte wählen diesen Status ganz bewusst.
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»Mit 40 waren durchgemachte Nächte über meiner Belastungsgrenze«, sagt Rundler. Zeit für Privatleben und Freunde blieb ihr bei einer 80-Stunden-Woche nicht mehr. Oft kamen mit Überstunden und Bereitschaftsdiensten sogar mehr als 100 Stunden zusammen. Vor einem halben Jahr gab die Ärztin deshalb ihre Festanstellung nach zwölf Jahren auf und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit.
Etwa 5000 Ärzte arbeiten nach Schätzungen des Bundesverbandes der Honorarärzte in Deutschland wie Rundler als Freelancer. Die Kliniken sind auf die Leihärzte angewiesen. Der Mangel an Fachärzten zeigt sich nicht nur in Hausarztpraxen in Ostdeutschland. Er trifft nicht nur kleine Krankenhäuser in dünn besiedelten Regionen. Auch in Kliniken in Großstädten klaffen Lücken in den Dienstplänen. Nach einer Studie der deutschen Krankenhausgesellschaft können derzeit rund 5500 Arztstellen nicht besetzt werden.
Von der dünnen Personaldecke profitieren die Honorarärzte. Um sie hat sich seit zwei Jahren sogar eine eigene Nischenindustrie entwickelt: Arztvermittlungsagenturen. Sie funktionieren ähnlich wie Zeitarbeitsfirmen. Die Agenturen vermitteln die Mediziner für Monate, Wochen oder auch nur wenige Tage an Praxen oder Kliniken. Barbara Rundler ist in den Karteien von gleich drei Agenturen gelistet und bekommt pro Tag zehn bis zwölf Arbeitsangebote per Mail. Sie zahlt für die Vermittlung nichts. Die Gebühr in Höhe von fünf bis zehn Prozent eines Tageshonorars tragen die Krankenhäuser.
Für die sind die Leihärzte alles andere als eine billige Lösung, um Bedarfsspitzen abzudecken. Ein Honorararzt kostet mit 60 bis 80 Euro pro Stunde je nach Einsatz und Qualifikation fast das Doppelte eines fest angestellten Kollegen. Doch die Kliniken haben keine Wahl. Ärzte sind Mangelware, viele Krankenhäuser bekommen auf ihre Stellenanzeigen kaum Resonanz.
Jochen Jouaux gründete 2001 die Facharztagentur in Bielefeld und gehört damit zu den Pionieren der Branche. Er ist Anästhesist und ging 1993 nach der Facharztausbildung nach Großbritannien als »Locum Doc« – wie Honorarärzte dort genannt werden. In den neunziger-Jahren herrschte in Deutschland eine Arztschwemme, Jobs waren rar und schlecht bezahlt. »Nach sechs Jahren Studium habe ich mit einem Vollzeitjob in der Klinik gerade mal 1000 Mark verdient«, sagt Jouaux. In England habe es ihm gefallen, in flachen Hierarchien zu arbeiten. »Man ist als Arzt unabhängiger und kann mehr selbst bestimmen.«
Zurück in Deutschland, importierte er die Idee der reisenden Ärzte. Anfangs zog er mit Handy und Laptop durch die Lande und vermittelte Ärzte, während er selbst noch als Anästhesist arbeitete. Mit seinem Konzept stieß er in eine Marktlücke.
2001 teilten sich fünf Agenturen den Vermittlungsmarkt. Bis 2007 änderte sich daran kaum etwas. Erst danach begann der Boom: Die Zahl der Agenturen wuchs binnen drei Jahren auf heute etwa 140. Große Zeitarbeitsfirmen sind in den Markt bislang nicht eingestiegen. »Ihnen fehlt das Know-how«, meint Jouaux. Man müsse selbst im Krankenhaus gearbeitet haben und die Probleme im Klinikalltag kennen, um für beide Seiten annehmbare Verträge aushandeln zu können.»Besonders gefragt sind Anästhesisten und Internisten, da ist der Markt wie leer gefegt«, sagt Steffen Schüler von der Agentur Doc to Rent. Er vermittelt nur Mediziner mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung. Für das Honorararztwesen entscheiden sich Ärzte aus den unterschiedlichsten Motiven: Es gibt Wiedereinsteiger, meist Frauen, die aus dem Mutterschutz zurückkommen, Chefärzte, die auch noch nach dem 65. Lebensjahr arbeiten wollen, Gelegenheitsjobber, die sich in ihrer Freizeit Geld dazuverdienen wollen, und Aussteiger wie Barbara Rundler. »Mir hat die Wertschätzung in meinem Beruf gefehlt«, sagt sie. Als Honorarärztin habe sie zum ersten Mal das Gefühl, für ihre Arbeit auch fair entlohnt zu werden. Sie verdient 40 Prozent mehr als früher, muss sich jedoch selbst um Krankenversicherung und Rente kümmern. So relativiert sich das höhere Gehalt.
Viele Honorarärzte zieht es dennoch wieder in die Festanstellung. »Nach unserer Erfahrung arbeiten die meisten Ärzte nur ein bis zwei Jahre auf Honorar«, sagt Schüler. Das Herumreisen und ständige neu Eingewöhnen sei vielen auf die Dauer zu anstrengend.
In welchen Kliniken die Ärzte aus seiner Kartei eingesetzt werden, will Schüler nicht verraten. Für die meisten Krankenhäuser gilt es noch immer als Makel, auf Externe angewiesen zu sein, sie sprechen ungern darüber. »Viele haben Angst, dass Patienten Honorarärzte als Merkmal für mindere Qualität werten könnten«, sagt Nicolai Schäfer, Vorsitzender des Bundesverbandes der Honorarärzte. »Das Honorararztwesen rüttelt an unserem Bild vom Arzt, der stets für den Patienten da ist, so wie es in der Schwarzwaldklinik gezeigt wird.« Dieses Bild entspreche längst nicht mehr der Realität. Die Kliniken bemühen sich denn auch, ohne Honorarärzte auszukommen. Barbara Rundler ist bisher nach jedem ihrer Einsätze gefragt worden, ob sie nicht in eine Festanstellung wechseln wolle.
Viele Krankenhäuser beginnen, das Betriebsklima zu verbessern, um sich im Wettbewerb um die begehrten Fachkräfte besser verkaufen zu können. »In den achtziger und neunziger Jahren gab es ein Überangebot an Ärzten in Deutschland, was dazu führte, dass ihre Behandlung oft zu wünschen übrig ließ«, sagt Norbert Helming, Geschäftsführer der Christophorus-Klinken mit Standorten in Coesfeld, Dülmen und Nottuln. Die Kliniken bieten seit drei Jahren Weiterbildungen für Ärzte an. Eine Kita soll den Arbeitsplatz, zusätzlich attraktiv machen. Helming ist froh, dass die Anstrengungen ihre Wirkung zeigen und die Klinik inzwischen nicht mehr auf Honorarärzte angewiesen ist. »Externe bringen extreme Unruhe ins Krankenhaus, weil sie fast doppelt so viel Geld bekommen wie fest angestellte Ärzte. Das vergiftet die Stimmung im Haus.«
Woran liegt es, dass es so wenige Ärzte auf dem Markt gibt? 2009 ist doch die Zahl der gemeldeten Mediziner bei den Landesärztekammern gegenüber 2008 um zwei Prozent auf fast 430.000 gestiegen. Ärztemangel und steigende Medizinerzahl sind offensichtlich kein Widerspruch. Denn gleichzeitig steigt der Behandlungsbedarf der Bevölkerung.
An den Universitäten ist die Anzahl der Studienplätze sogar gestiegen: Im Wintersemester 2000/2001 gab es rund 7800, im Wintersemester 2009/2010 waren es bereits 8500 Studienplätze. Doch die ausgebildeten Ärzte kommen nicht in den Krankenhäusern an. Die Lücke entsteht zwischen Studium und Berufsstart. Laut der Kassenärztlichen Vereinigung ergreifen rund 40 Prozent der Medizinstudenten keinen klassischen Arztberuf, sondern gehen in die Wirtschaft.
»Es sind Elitestudenten, die die Hürde des Numerus clausus geschafft haben. Für sie ist es heute nicht mehr attraktiv, als Arzt zu arbeiten«, sagt Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer. Die einzige Lösung, um wieder mehr Ärzte in die Kliniken zu holen, sieht Hoppe in einem alternativen Zulassungssystem, das auch die Sozialkompetenz zum Arztberuf prüft und nicht allein die Note erfasst.
Bislang gibt es jedoch seitens der Universitäten keine Bestrebungen, das Zulassungssystem zu ändern. Jochen Jouaux macht sich jedenfalls keine Sorgen um sein Unternehmen: »Durch die lange Studienzeit der Ärzte wird es Jahrzehnte dauern, bis die Kliniken nicht mehr auf Honorarärzte angewiesen sind.«
Quelle: Zeit.de
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Jobmotor Zeitarbeit
von Axel Schrinner
DÜSSELDORF. Mit sinkender Arbeitslosigkeit wachsen die Probleme der Wirtschaft, qualifiziertes Personal zu finden. Inzwischen klagen schon 27 Prozent der mittelständischen Unternehmen über Fachkräftemangel, heißt es in einer DZ-Bank-Studie. Große Unternehmen seien weit stärker betroffen als kleinere. Der Fachkräftemangel ziehe sich durch alle Branchen; am schlimmsten sei die Lage in der Metall- und Elektroindustrie und auf dem Bau. Insgesamt sei die Lage deutlich prekärer als vor fünf Jahren, so die Studie.
Dazu passend meldete die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag, dass nicht nur die Zahl der Arbeitslosen auf 2,945 Millionen gesunken ist, sondern auch die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ein neues Allzeithoch erreicht hat. „Der Arbeitsmarkt profitiert von der guten Konjunktur“, sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise.
Die positive Entwicklung zeige sich auch im Rückgang bei der Kurzarbeit: Nach den jüngsten Daten vom August wurde nur noch an 173 000 Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt – das ist etwa ein Zehntel der bisherigen Höchstmarke im Mai 2009. „Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist hoch“, betonte Weise.
Tatsächlich ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen höher als vor einem Jahr. Nur: Deutlich mehr Jobs gibt es vor allem in der Zeitarbeit mit einem Plus von 33,7 Prozent. Im Gesundheits- und Sozialwesen stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 3,5 Prozent und in wirtschaftlichen Dienstleistungen ohne Zeitarbeit um 2,9 Prozent. Nur im verarbeitenden Gewerbe war die Beschäftigtenzahl um 53 000 niedriger als im Vorjahr.
Wie passt das zu den Klagen der Industrie über Fachkräftemangel? Für Gustav Horn vom gewerkschaftsnahen Wirtschaftsforschungsinstitut IMK ist der Fall klar: „Die Wirtschaft will die Fachkräfte zum selben Preis wie in der Krise. Doch wenn etwas knapp ist, muss der Preis steigen; in diesem Fall ist das der Lohn“, sagte Horn. Und dies beklagten die Unternehmen eben.
Zudem legen die Daten der Bundesagentur nahe, dass in der Industrie der Trend anhält, einfache Arbeitsplätze abzubauen und die Jobs durch Zeitarbeiter erledigen zu lassen. DGB-Vorstand Claus Matecki nennt dies „Missbrauch der Leiharbeit“. Ende des Jahres dürfte es mehr als eine Million Leiharbeiter geben, schätzt der Gewerkschaftsbund. Dagegen sehen die Arbeitgeber in der Zeitarbeit vor allem die Chance für Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose auf einen Einstieg in den Arbeitsmarkt.
Kein Ende des Jobwunders in Sicht
Gleichzeitig gilt die Zeitarbeit aber auch als Frühindikator für die künftige Entwicklung des Arbeitsmarkts: In der Frühphase eines Konjunkturaufschwungs fragen die Unternehmen erst einmal mehr Zeitarbeiter nach. Je mehr die Konjunktur dann Fahrt aufnimmt, desto stärker schiebt sich allmählich die Nachfrage nach neuem Stammpersonal in den Vordergrund.
Wenn diese Mechanik tatsächlich funktionieren sollte, dann stünden dem deutschen Arbeitsmarkt die rosigsten Zeiten erst noch bevor. Denn in der Stellenstatistik der BA gibt es zurzeit beachtliche Parallelen zum Aufschwungjahr 2007: Nach längerer Flaute steigt der Anteil der Zeitarbeitsstellen an der Gesamtzahl aller neuen Jobofferten wieder kräftig an.
Und auch die harten Daten signalisieren kein Ende des Jobwunders. Laut BA gab es zuletzt 401 000 freie Arbeitsstellen, von denen 88 Prozent sofort zu besetzen waren. Im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutete dies ein Plus von 103 000 freien Stellen. Der BA-Stellenindex BA-X lag mit 143 Punkten um 32 Punkte über dem Niveau des Vorjahres und zudem um zwei Punkte über dem Niveau vor Ausbruch der weltweiten Wirtschaftskrise. Der BA-X bildet saisonbereinigt die Nachfrage nach Arbeitskräften ab.
Das Hamburgische Welt-Wirtschafts-Institut (HWWI) sieht nun sogar „Vollbeschäftigung in Reichweite“. Damit ein weiterer Abbau der Arbeitslosigkeit möglich werde, müssten qualifikatorische und regionale Ungleichgewichte bei der Arbeitslosigkeit weiter reduziert werden, sagte HWWI-Ökonom Michael Bräuninger. Dazu sei eine angemessene Lohnpolitik ebenso notwendig wie Verbesserungen bei Bildung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Laut BA-Forschungsinstitut IAB könnte bis 2020 ein ausgeglichener Arbeitsmarkt entstehen.
Für das Institut für Weltwirtschaft (IfW) ist „die beispiellose Reallohnzurückhaltung“ vor der Krise für das Jobwunder verantwortlich. Diese habe die Arbeitsnachfrage „enorm angekurbelt“, sagte IfW-Arbeitsmarktexperte Jens Boysen-Hogrefe. Zudem hätten die „Reformen zwischen 2003 und 2005 Druck auf die Löhne ausgeübt, so dass die strukturelle Arbeitslosenquote sank“. Dagegen litten Länder mit hohen Lohnkostensteigerungen in früheren Jahren heute unter „merklichen Verwerfungen am Arbeitsmarkt“.
Quelle: Handelsblatt
In eigener Sache
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DÜSSELDORF. Mit sinkender Arbeitslosigkeit wachsen die Probleme der Wirtschaft, qualifiziertes Personal zu finden. Inzwischen klagen schon 27 Prozent der mittelständischen Unternehmen über Fachkräftemangel, heißt es in einer DZ-Bank-Studie. Große Unternehmen seien weit stärker betroffen als kleinere. Der Fachkräftemangel ziehe sich durch alle Branchen; am schlimmsten sei die Lage in der Metall- und Elektroindustrie und auf dem Bau. Insgesamt sei die Lage deutlich prekärer als vor fünf Jahren, so die Studie.
Dazu passend meldete die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag, dass nicht nur die Zahl der Arbeitslosen auf 2,945 Millionen gesunken ist, sondern auch die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ein neues Allzeithoch erreicht hat. „Der Arbeitsmarkt profitiert von der guten Konjunktur“, sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise.
Die positive Entwicklung zeige sich auch im Rückgang bei der Kurzarbeit: Nach den jüngsten Daten vom August wurde nur noch an 173 000 Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt – das ist etwa ein Zehntel der bisherigen Höchstmarke im Mai 2009. „Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist hoch“, betonte Weise.
Tatsächlich ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen höher als vor einem Jahr. Nur: Deutlich mehr Jobs gibt es vor allem in der Zeitarbeit mit einem Plus von 33,7 Prozent. Im Gesundheits- und Sozialwesen stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 3,5 Prozent und in wirtschaftlichen Dienstleistungen ohne Zeitarbeit um 2,9 Prozent. Nur im verarbeitenden Gewerbe war die Beschäftigtenzahl um 53 000 niedriger als im Vorjahr.
Wie passt das zu den Klagen der Industrie über Fachkräftemangel? Für Gustav Horn vom gewerkschaftsnahen Wirtschaftsforschungsinstitut IMK ist der Fall klar: „Die Wirtschaft will die Fachkräfte zum selben Preis wie in der Krise. Doch wenn etwas knapp ist, muss der Preis steigen; in diesem Fall ist das der Lohn“, sagte Horn. Und dies beklagten die Unternehmen eben.
Zudem legen die Daten der Bundesagentur nahe, dass in der Industrie der Trend anhält, einfache Arbeitsplätze abzubauen und die Jobs durch Zeitarbeiter erledigen zu lassen. DGB-Vorstand Claus Matecki nennt dies „Missbrauch der Leiharbeit“. Ende des Jahres dürfte es mehr als eine Million Leiharbeiter geben, schätzt der Gewerkschaftsbund. Dagegen sehen die Arbeitgeber in der Zeitarbeit vor allem die Chance für Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose auf einen Einstieg in den Arbeitsmarkt.
Kein Ende des Jobwunders in Sicht
Gleichzeitig gilt die Zeitarbeit aber auch als Frühindikator für die künftige Entwicklung des Arbeitsmarkts: In der Frühphase eines Konjunkturaufschwungs fragen die Unternehmen erst einmal mehr Zeitarbeiter nach. Je mehr die Konjunktur dann Fahrt aufnimmt, desto stärker schiebt sich allmählich die Nachfrage nach neuem Stammpersonal in den Vordergrund.
Wenn diese Mechanik tatsächlich funktionieren sollte, dann stünden dem deutschen Arbeitsmarkt die rosigsten Zeiten erst noch bevor. Denn in der Stellenstatistik der BA gibt es zurzeit beachtliche Parallelen zum Aufschwungjahr 2007: Nach längerer Flaute steigt der Anteil der Zeitarbeitsstellen an der Gesamtzahl aller neuen Jobofferten wieder kräftig an.
Und auch die harten Daten signalisieren kein Ende des Jobwunders. Laut BA gab es zuletzt 401 000 freie Arbeitsstellen, von denen 88 Prozent sofort zu besetzen waren. Im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutete dies ein Plus von 103 000 freien Stellen. Der BA-Stellenindex BA-X lag mit 143 Punkten um 32 Punkte über dem Niveau des Vorjahres und zudem um zwei Punkte über dem Niveau vor Ausbruch der weltweiten Wirtschaftskrise. Der BA-X bildet saisonbereinigt die Nachfrage nach Arbeitskräften ab.
Das Hamburgische Welt-Wirtschafts-Institut (HWWI) sieht nun sogar „Vollbeschäftigung in Reichweite“. Damit ein weiterer Abbau der Arbeitslosigkeit möglich werde, müssten qualifikatorische und regionale Ungleichgewichte bei der Arbeitslosigkeit weiter reduziert werden, sagte HWWI-Ökonom Michael Bräuninger. Dazu sei eine angemessene Lohnpolitik ebenso notwendig wie Verbesserungen bei Bildung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Laut BA-Forschungsinstitut IAB könnte bis 2020 ein ausgeglichener Arbeitsmarkt entstehen.
Für das Institut für Weltwirtschaft (IfW) ist „die beispiellose Reallohnzurückhaltung“ vor der Krise für das Jobwunder verantwortlich. Diese habe die Arbeitsnachfrage „enorm angekurbelt“, sagte IfW-Arbeitsmarktexperte Jens Boysen-Hogrefe. Zudem hätten die „Reformen zwischen 2003 und 2005 Druck auf die Löhne ausgeübt, so dass die strukturelle Arbeitslosenquote sank“. Dagegen litten Länder mit hohen Lohnkostensteigerungen in früheren Jahren heute unter „merklichen Verwerfungen am Arbeitsmarkt“.
Quelle: Handelsblatt
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In diesen Jobs sind Stellen frei
zuletzt aktualisiert: 03.11.2010 - 11:58
Düsseldorf (RPO). Unternehmen signalisieren weiterhin einen hohen Bedarf an Arbeitskräften. Das geht aus dem Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA)hervor. Die BA hat zudem die zehn Branchen ermittelt, in denen derzeit die meisten Stellen frei sind.
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ermittelt monatlich die Berufe bzw. Branchen mit den meisten offenen Stellen. Im Oktober 2010 sind Verkäufer und Warenkaufleute mit 27.300 freien Stellen wie bereits im Vormonat (26.900) an der Spitze des Rankings. Branchen mit den meisten freien Stellen
Der Stellenindex (BA-X) erhöhte sich im Oktober um zwei auf 143 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Anstieg von 32 Punkten zu verzeichnen. Damit ist wieder ein Nachfrageniveau an Arbeitskräften erreicht, wie es vor der Wirtschaftskrise herrschte.
Nicht nur Zeitarbeiter gefragt
Zur schnellen Erholung beigetragen hat die flexible Nachfrage durch die Zeitarbeit. Aber auch im Einzelhandel, im Bausektor, in der Gastronomie, oder im Gesundheits- und Sozialwesen werden aktuell zahlreiche Mitarbeiter gesucht.
Über drei Viertel der bei der BA gemeldeten Arbeitsstellen sind Vollzeitstellen, ebenfalls mehr als drei Viertel sind Stellen für unbefristete Arbeitsverhältnisse. Teilweise klagen Unternehmen bereits wieder über Probleme, ausreichend (hoch-)qualifizierte Fachkräfte zu finden.
Aufschwung wirkt sich aus
„Der Arbeitsmarkt profitiert von der guten Konjunktur Die Arbeitslosigkeit sinkt, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Erwerbstätigkeit wachsen weiter kräftig und die Nachfrage nach Arbeitskräften ist hoch“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA) Frank-J. Weise.
Die Arbeitslosigkeit ist im Oktober auf 2,945 Millionen gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr waren im Oktober 283.000 weniger Arbeitslose registriert. Auch die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit), die die gesamte Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik umfasst, liegt unter Vorjahresniveau.
Quelle: rp-online.de
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Düsseldorf (RPO). Unternehmen signalisieren weiterhin einen hohen Bedarf an Arbeitskräften. Das geht aus dem Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA)hervor. Die BA hat zudem die zehn Branchen ermittelt, in denen derzeit die meisten Stellen frei sind.
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ermittelt monatlich die Berufe bzw. Branchen mit den meisten offenen Stellen. Im Oktober 2010 sind Verkäufer und Warenkaufleute mit 27.300 freien Stellen wie bereits im Vormonat (26.900) an der Spitze des Rankings. Branchen mit den meisten freien Stellen
Der Stellenindex (BA-X) erhöhte sich im Oktober um zwei auf 143 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Anstieg von 32 Punkten zu verzeichnen. Damit ist wieder ein Nachfrageniveau an Arbeitskräften erreicht, wie es vor der Wirtschaftskrise herrschte.
Nicht nur Zeitarbeiter gefragt
Zur schnellen Erholung beigetragen hat die flexible Nachfrage durch die Zeitarbeit. Aber auch im Einzelhandel, im Bausektor, in der Gastronomie, oder im Gesundheits- und Sozialwesen werden aktuell zahlreiche Mitarbeiter gesucht.
Über drei Viertel der bei der BA gemeldeten Arbeitsstellen sind Vollzeitstellen, ebenfalls mehr als drei Viertel sind Stellen für unbefristete Arbeitsverhältnisse. Teilweise klagen Unternehmen bereits wieder über Probleme, ausreichend (hoch-)qualifizierte Fachkräfte zu finden.
Aufschwung wirkt sich aus
„Der Arbeitsmarkt profitiert von der guten Konjunktur Die Arbeitslosigkeit sinkt, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Erwerbstätigkeit wachsen weiter kräftig und die Nachfrage nach Arbeitskräften ist hoch“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA) Frank-J. Weise.
Die Arbeitslosigkeit ist im Oktober auf 2,945 Millionen gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr waren im Oktober 283.000 weniger Arbeitslose registriert. Auch die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit), die die gesamte Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik umfasst, liegt unter Vorjahresniveau.
Quelle: rp-online.de
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Donnerstag, 30. September 2010
Stahlindustrie: Gleiches Geld für Zeitarbeitnehmer
30.09.2010
Tarifparteien einigen sich - Arbeitskampf abgewendet
In der nach der Wirtschaftskrise wieder florierenden Stahlindustrie haben die Tarifparteien einen Arbeitskampf abgewendet. Die IG Metall und die Arbeitgeber vereinbarten am frühen Donnerstagmorgen für die 85.000 Beschäftigten in Nordwestdeutschland eine Lohnerhöhung von 3,6 Prozent ab Oktober. Zudem sagten die Arbeitgeber in der dritten Verhandlungsrunde in Düsseldorf zu, Leiharbeitern die gleichen Stundenlöhne wie Festangestellten zu zahlen.
Der Abschluss gilt für Beschäftigte von Branchengrößen wie ThyssenKrupp, Salzgitter und ArcelorMittal. "Es war ein schwieriges Unterfangen", sagte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Helmut Koch, nach dem Ende der rund zehnstündigen Beratungen am Morgen. Der Tarifvertrag habe eine Laufzeit von 14 Monaten. Für den September würden 150 Euro gezahlt. Die IG Metall hatte sechs Prozent mehr Lohn und eine Gleichstellung der Leiharbeiter mit den Festangestellten gefordert. Vor allem mit einer Flächentarif-Regelung zu den Zeitarbeitern taten sich die Stahl-Unternehmen schwer. Sie wollten auch kein Exempel für andere Branchen mit Zeitarbeitern - etwa die Metall- oder die Bauindustrie - statuieren. "Die Leiharbeit hat bei uns nicht die Bedeutung wie in anderen Branchen", sagte Koch.
Rund drei Prozent Zeitarbeitnehmer
Der Anteil der Leiharbeiter liegt in der Stahlindustrie bei etwa bei drei Prozent. Schon jetzt würden viele der 3000 Leiharbeiter den gleichen Lohn erhalten, sagte Koch. Die Gewerkschaft will verhindern, dass die Unternehmen im Aufschwung verstärkt auf Zeitarbeiter zurückgreifen. Facharbeiter verdienen in der Stahlindustrie nach IG Metall-Angaben monatlich rund 2600 Euro brutto, Leiharbeiter etwa 20 Prozent weniger.
Starkes Signal
"Es ist ein starkes Signal, was den Umgang mit der Leiharbeit in Deutschland angeht", sagte der nordrhein-westfälische IG Metall-Chef Oliver Burkhard. Inwieweit die Regelung auf andere Branchen übertragen werden könne, ließ er offen. "Der Aufschwung darf nicht nur mit Leiharbeit gefahren werden." Auch die Lohnerhöhung könne sich sehen lassen. "Die Beschäftigten profitieren von dem Aufschwung." (...) (Reuters, 30.09.´10)
Quelle: IG-Zeitarbeit
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Tarifparteien einigen sich - Arbeitskampf abgewendet
In der nach der Wirtschaftskrise wieder florierenden Stahlindustrie haben die Tarifparteien einen Arbeitskampf abgewendet. Die IG Metall und die Arbeitgeber vereinbarten am frühen Donnerstagmorgen für die 85.000 Beschäftigten in Nordwestdeutschland eine Lohnerhöhung von 3,6 Prozent ab Oktober. Zudem sagten die Arbeitgeber in der dritten Verhandlungsrunde in Düsseldorf zu, Leiharbeitern die gleichen Stundenlöhne wie Festangestellten zu zahlen.
Der Abschluss gilt für Beschäftigte von Branchengrößen wie ThyssenKrupp, Salzgitter und ArcelorMittal. "Es war ein schwieriges Unterfangen", sagte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Helmut Koch, nach dem Ende der rund zehnstündigen Beratungen am Morgen. Der Tarifvertrag habe eine Laufzeit von 14 Monaten. Für den September würden 150 Euro gezahlt. Die IG Metall hatte sechs Prozent mehr Lohn und eine Gleichstellung der Leiharbeiter mit den Festangestellten gefordert. Vor allem mit einer Flächentarif-Regelung zu den Zeitarbeitern taten sich die Stahl-Unternehmen schwer. Sie wollten auch kein Exempel für andere Branchen mit Zeitarbeitern - etwa die Metall- oder die Bauindustrie - statuieren. "Die Leiharbeit hat bei uns nicht die Bedeutung wie in anderen Branchen", sagte Koch.
Rund drei Prozent Zeitarbeitnehmer
Der Anteil der Leiharbeiter liegt in der Stahlindustrie bei etwa bei drei Prozent. Schon jetzt würden viele der 3000 Leiharbeiter den gleichen Lohn erhalten, sagte Koch. Die Gewerkschaft will verhindern, dass die Unternehmen im Aufschwung verstärkt auf Zeitarbeiter zurückgreifen. Facharbeiter verdienen in der Stahlindustrie nach IG Metall-Angaben monatlich rund 2600 Euro brutto, Leiharbeiter etwa 20 Prozent weniger.
Starkes Signal
"Es ist ein starkes Signal, was den Umgang mit der Leiharbeit in Deutschland angeht", sagte der nordrhein-westfälische IG Metall-Chef Oliver Burkhard. Inwieweit die Regelung auf andere Branchen übertragen werden könne, ließ er offen. "Der Aufschwung darf nicht nur mit Leiharbeit gefahren werden." Auch die Lohnerhöhung könne sich sehen lassen. "Die Beschäftigten profitieren von dem Aufschwung." (...) (Reuters, 30.09.´10)
Quelle: IG-Zeitarbeit
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Dienstag, 31. August 2010
"Warum Zeitarbeit unverzichtbar ist"
30.08.2010
Kommentar von Werner Sülberg, Geschäftsführer des Märkischen Arbeitgeberverbandes
Zeitarbeit ist umstritten. „Ausstieg statt Einstieg“, „Mies bezahlt und ohne Rechte“, „Ausbeutung trotz Aufschwung“, „Hire and Fire statt Festanstellung“ – mit solchen Schlagzeilen laufen Gewerkschaften, Sozialverbände und Teile der Politik öffentlichkeitswirksam gegen die Zeitarbeit Sturm. Doch so sehr sich damit auch Ängste schüren lassen, die Wirklichkeit sieht anders aus.
So dürfte selbst den Gegnern flexibler Beschäftigungsformen nicht entgangen sein, dass allein die Metall- und Elektro-Industrie von 2006 bis zum Ausbruch der Finanzkrise bundesweit 230.000 zusätzliche Stammarbeitsplätze geschaffen, aber nur weitere 60.000 Zeitarbeiter beschäftigt hat. Auf einen Zeitarbeitsjob kamen also vier neue Stammkräfte. Von einer systematischen Verdrängung regulärer Jobs durch Zeitarbeiter kann also keine Rede sein.
Flexibilitätspuffer
Im Gegenteil: Gerade die für unsere Region so wichtigen M+E-Unternehmen brauchen die Zeitarbeit als unverzichtbaren Flexibilitätspuffer. Sie passen damit ihr Personal an konjunkturell bedingte Schwankungen in der Produktion an und schützen so die Stammbelegschaften. Im Klartext: Zwar trennen sich die Betriebe in der Krise zuerst von den Zeitarbeitskräften, dafür holen sie diese im Aufschwung aber auch als Erste wieder zurück. Gerade wer vor einem halben Jahr den Abbau von Zeitarbeitsstellen massiv beklagt hat, darf darum jetzt deren Aufbau nicht behindern.
Signal für Erholung
Die Zeitarbeit ist ein erfreuliches Signal für die wirtschaftliche Erholung. Je mehr die Konjunktur aber an Fahrt aufnimmt, desto stärker entwickelt sich erfahrungsgemäß auch die Nachfrage nach neuem Stammpersonal. Falls diese Mechanik weiter stimmt, stehen auch dem heimischen Arbeitsmarkt die guten Zeiten erst noch bevor. Unbestritten sind die Verdienste der Zeitarbeit im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. Schließlich gelingt es mit Hilfe dieses Instrumentes vielen Unternehmen, Arbeitsplätze an heimischen Standorten zu sichern, die sonst aus Kostengründen von der Auslagerung in andere Branchen oder ins Ausland bedroht sind.
Chance auf dem Arbeitsmarkt
Das ist vor allem für geringer qualifizierte Arbeitnehmer wichtig. Rund 50 Prozent der Zeitarbeitnehmer in den M+E-Betrieben sind an- und ungelernte Kräfte. Sie kommen zum größten Teil aus der Arbeitslosigkeit und haben dank der Zeitarbeit nun wieder eine Chance auf dem Arbeitsmarkt – manche sogar eine Festanstellung erreicht.
Qualifikation
Es liegt aber auch auf der Hand, dass Zeitarbeiter hinsichtlich Einkommen und sonstiger Arbeitsbedingungen nicht automatisch mit der Stammbelegschaft gleichgestellt werden können. Aufgrund ihrer Betriebserfahrung, Qualifikation und meist anspruchsvollerer Aufgaben ist nun mal die Stamm-Mannschaft produktiver. Wer dort am Rad drehen und Zeitarbeiter vom ersten Tag an so bezahlen will wie die Stammbeschäftigten, kann die Zeitarbeit auch gleich ganz abschaffen – und mit ihr die Einstiegschancen für die Schwächeren am Arbeitsmarkt. (Blickpunkt Wirtschaft, 30.08.´10)
Quelle: IG-Zeitarbeit
In eigener Sache
Lookajob.de ist das Internetportal für Ihren Erfolg mit und in der Zeitarbeit. Hier suchen entleihende Unternehmen nach Personaldienstleistern und Zeitarbeitsfirmen, Zeitarbeitsfirmen suchen nach Personal oder schreiben einsatzfreies Stammpersonal aus, Arbeitssuchende suchen nach Arbeitsstellen in der Zeitarbeit - hier wird jeder Bedarf einfach und effektiv gedeckt.
Kommentar von Werner Sülberg, Geschäftsführer des Märkischen Arbeitgeberverbandes
Zeitarbeit ist umstritten. „Ausstieg statt Einstieg“, „Mies bezahlt und ohne Rechte“, „Ausbeutung trotz Aufschwung“, „Hire and Fire statt Festanstellung“ – mit solchen Schlagzeilen laufen Gewerkschaften, Sozialverbände und Teile der Politik öffentlichkeitswirksam gegen die Zeitarbeit Sturm. Doch so sehr sich damit auch Ängste schüren lassen, die Wirklichkeit sieht anders aus.
So dürfte selbst den Gegnern flexibler Beschäftigungsformen nicht entgangen sein, dass allein die Metall- und Elektro-Industrie von 2006 bis zum Ausbruch der Finanzkrise bundesweit 230.000 zusätzliche Stammarbeitsplätze geschaffen, aber nur weitere 60.000 Zeitarbeiter beschäftigt hat. Auf einen Zeitarbeitsjob kamen also vier neue Stammkräfte. Von einer systematischen Verdrängung regulärer Jobs durch Zeitarbeiter kann also keine Rede sein.
Flexibilitätspuffer
Im Gegenteil: Gerade die für unsere Region so wichtigen M+E-Unternehmen brauchen die Zeitarbeit als unverzichtbaren Flexibilitätspuffer. Sie passen damit ihr Personal an konjunkturell bedingte Schwankungen in der Produktion an und schützen so die Stammbelegschaften. Im Klartext: Zwar trennen sich die Betriebe in der Krise zuerst von den Zeitarbeitskräften, dafür holen sie diese im Aufschwung aber auch als Erste wieder zurück. Gerade wer vor einem halben Jahr den Abbau von Zeitarbeitsstellen massiv beklagt hat, darf darum jetzt deren Aufbau nicht behindern.
Signal für Erholung
Die Zeitarbeit ist ein erfreuliches Signal für die wirtschaftliche Erholung. Je mehr die Konjunktur aber an Fahrt aufnimmt, desto stärker entwickelt sich erfahrungsgemäß auch die Nachfrage nach neuem Stammpersonal. Falls diese Mechanik weiter stimmt, stehen auch dem heimischen Arbeitsmarkt die guten Zeiten erst noch bevor. Unbestritten sind die Verdienste der Zeitarbeit im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. Schließlich gelingt es mit Hilfe dieses Instrumentes vielen Unternehmen, Arbeitsplätze an heimischen Standorten zu sichern, die sonst aus Kostengründen von der Auslagerung in andere Branchen oder ins Ausland bedroht sind.
Chance auf dem Arbeitsmarkt
Das ist vor allem für geringer qualifizierte Arbeitnehmer wichtig. Rund 50 Prozent der Zeitarbeitnehmer in den M+E-Betrieben sind an- und ungelernte Kräfte. Sie kommen zum größten Teil aus der Arbeitslosigkeit und haben dank der Zeitarbeit nun wieder eine Chance auf dem Arbeitsmarkt – manche sogar eine Festanstellung erreicht.
Qualifikation
Es liegt aber auch auf der Hand, dass Zeitarbeiter hinsichtlich Einkommen und sonstiger Arbeitsbedingungen nicht automatisch mit der Stammbelegschaft gleichgestellt werden können. Aufgrund ihrer Betriebserfahrung, Qualifikation und meist anspruchsvollerer Aufgaben ist nun mal die Stamm-Mannschaft produktiver. Wer dort am Rad drehen und Zeitarbeiter vom ersten Tag an so bezahlen will wie die Stammbeschäftigten, kann die Zeitarbeit auch gleich ganz abschaffen – und mit ihr die Einstiegschancen für die Schwächeren am Arbeitsmarkt. (Blickpunkt Wirtschaft, 30.08.´10)
Quelle: IG-Zeitarbeit
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Donnerstag, 26. August 2010
Leiharbeiter können Verpflegungskosten absetzen
Mittwoch 25.08.2010, 11:40
Leiharbeiter können bei kurzfristigen Einsätzen in Unternehmen zusätzliche Verpflegungskosten steuerlich geltend machen. Das entschied der Bundesfinanzhof in München (BFH).
Wie aus dem am Mittwoch (25. August) veröffentlichten Urteil des BFH hervorgeht, können die Mehraufwendungen bei der Festsetzung der Einkommenssteuer als Werbungskosten abgezogen werden. „Eine solche Auswärtstätigkeit liegt unter anderem vor, wenn ein Arbeitnehmer vorübergehend von seiner Wohnung und dem Tätigkeitsmittelpunkt entfernt beruflich tätig ist“, entschieden die Richter (Aktenzeichen VI R 35/08).
Keine Auswärtstätigkeit sei es dagegen, wenn Leiharbeiter „der dauerhaft betrieblichen Einrichtung des Arbeitgebers“ zugeordnet seien und diese immer wieder aufsuchten. Geklagt hatte ein Hafenarbeiter, der von seinem Arbeitgeber kurzfristig an verschiedene Unternehmen ausgeliehen worden war. Den Mehraufwand für die Verpflegung in dieser Zeit wollte er bei seiner Einkommenssteuerveranlagung berücksichtigen lassen. Finanzamt und Finanzgericht lehnten dieses Begehren ab. Der Hafenarbeiter ging in Revision.
Mit dem Spruch hoben die Richter des BFH nun das angefochtene Urteil auf. Sie begründeten dies damit, dass der Leiharbeiter sich nicht darauf einrichten konnte, an einer regelmäßigen Arbeitsstätte dauerhaft tätig zu sein.
dpa
Quelle: Focus
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Leiharbeiter können bei kurzfristigen Einsätzen in Unternehmen zusätzliche Verpflegungskosten steuerlich geltend machen. Das entschied der Bundesfinanzhof in München (BFH).
Wie aus dem am Mittwoch (25. August) veröffentlichten Urteil des BFH hervorgeht, können die Mehraufwendungen bei der Festsetzung der Einkommenssteuer als Werbungskosten abgezogen werden. „Eine solche Auswärtstätigkeit liegt unter anderem vor, wenn ein Arbeitnehmer vorübergehend von seiner Wohnung und dem Tätigkeitsmittelpunkt entfernt beruflich tätig ist“, entschieden die Richter (Aktenzeichen VI R 35/08).
Keine Auswärtstätigkeit sei es dagegen, wenn Leiharbeiter „der dauerhaft betrieblichen Einrichtung des Arbeitgebers“ zugeordnet seien und diese immer wieder aufsuchten. Geklagt hatte ein Hafenarbeiter, der von seinem Arbeitgeber kurzfristig an verschiedene Unternehmen ausgeliehen worden war. Den Mehraufwand für die Verpflegung in dieser Zeit wollte er bei seiner Einkommenssteuerveranlagung berücksichtigen lassen. Finanzamt und Finanzgericht lehnten dieses Begehren ab. Der Hafenarbeiter ging in Revision.
Mit dem Spruch hoben die Richter des BFH nun das angefochtene Urteil auf. Sie begründeten dies damit, dass der Leiharbeiter sich nicht darauf einrichten konnte, an einer regelmäßigen Arbeitsstätte dauerhaft tätig zu sein.
dpa
Quelle: Focus
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Dienstag, 24. August 2010
Zeitarbeit in der Region im Aufwind
23.08.2010 18:00 Uhr
von Katharina Veh
Dillingen Die Zeitarbeit boomt - auch in unserer Region. Denn mit dem Wirtschaftsaufschwung wächst auch die Zeitarbeit. Den Unternehmen geht es wieder besser. Sie greifen offensichtlich verstärkt auf Leiharbeiter zurück. Augsburg ist die Hochburg der Zeitarbeit. 4,3 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze zählen zu den Zeitarbeitern.
Rekordverdächtig
Die Leiharbeitsfirmen in Dillingen bestätigen diesen Trend. Bernhard Kerle, Geschäftsführer von „Top Zeitarbeit“, ist zufrieden. Die Monate September, Oktober und November sind erfahrungsgemäß sehr stark. Trotzdem ist die Zahl der neu eingestellten Leiharbeiter schon im August rekordverdächtig. Der Wirtschaftsaufschwung macht sich deutlich bemerkbar. „Die Zeitarbeit hat sich als eigene Branche etabliert und ist gar nicht mehr vom Markt wegzudenken“, sagt Kerle.
Circa 40 Prozent der Arbeitnehmer sind bei „Top Zeitarbeit“ Facharbeiter. Diese verdienen bis zu dreizehn Euro pro Stunde. Allein 25 Zeitarbeiter seien letztens auf einen Schlag übernommen worden, berichtet Kerle. „Top Zeitarbeit“ gebe seiner Meinung nach Arbeitssuchenden sozusagen Starthilfe in den Beruf.
Neue Regelungen
Seit dem ersten Juli sind neue Standards in der Bezahlung gesetzt: Der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) hat mit 7,60 Euro pro Stunde einen Mindestlohn für die Zeitarbeiter festgesetzt. Kerle befürwortet diese Tarifregelung. Er versuche, den Leiharbeitern so viel wie möglich zu bezahlen und gute Arbeitsbedingungen zu garantieren.
Auch Jacqueline Abold, Chefin von „Zeitarbeit Laboris“, sagt, dass die Tendenz in diesem Jahr sehr positiv ist. Die Zahl der Leiharbeiter steige rasant. Allerdings suche die Firma qualifizierte Facharbeiter, vor allem im Sektor des Metallbaus. Insgesamt ist Abold aber zufrieden mit der Lage. Gerade die Industrie sei in der Region wieder am Wachsen, meint die Geschäftsführerin.
Es gebe sogar Zeitarbeiter, die seit zwei Jahren angestellt seien. Die Entlohnung der Arbeitnehmer erfolge gemäß Tarifvertrag. Pauschalisieren könne man den Stundenlohn der Arbeiter jedoch nicht.
Handwerksbranche floriert
Jörg Oehmichen von „AvJS Personal auf Zeit“ sagt, der Aufschwung sei in der Region nicht so drastisch zu spüren wie beispielsweise in Augsburg. Doch auch im Landkreis Dillingen erhole sich die Wirtschaft, und den Unternehmen gehe es merklich besser. „AvJS“ vermittelt eine Bandbreite von Arbeitskräften: vom Ingenieur bis zum einfachen Helfer ist fast jeder Beruf vertreten.
Oehmichen sagt, dass die Arbeiter nach den neuen Tarifregelungen bezahlt werden. Durchschnittlich seien das 8,50 bis 9,50 Euro pro Stunde. Die Arbeiter seien maximal drei Monate beschäftigt. Insbesondere im Handwerk steige die Zahl der Leiharbeiter massiv an. Im Maschinenbau dagegen stagniere die Zahl der Zeitarbeiter, so Oehmichen.
„Vor allem die kleinen Mittelständler profitieren vom Aufschwung in letzter Zeit“, meint Oehmichen.
Quelle: Augsburger Allgemeine
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von Katharina Veh
Dillingen Die Zeitarbeit boomt - auch in unserer Region. Denn mit dem Wirtschaftsaufschwung wächst auch die Zeitarbeit. Den Unternehmen geht es wieder besser. Sie greifen offensichtlich verstärkt auf Leiharbeiter zurück. Augsburg ist die Hochburg der Zeitarbeit. 4,3 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze zählen zu den Zeitarbeitern.
Rekordverdächtig
Die Leiharbeitsfirmen in Dillingen bestätigen diesen Trend. Bernhard Kerle, Geschäftsführer von „Top Zeitarbeit“, ist zufrieden. Die Monate September, Oktober und November sind erfahrungsgemäß sehr stark. Trotzdem ist die Zahl der neu eingestellten Leiharbeiter schon im August rekordverdächtig. Der Wirtschaftsaufschwung macht sich deutlich bemerkbar. „Die Zeitarbeit hat sich als eigene Branche etabliert und ist gar nicht mehr vom Markt wegzudenken“, sagt Kerle.
Circa 40 Prozent der Arbeitnehmer sind bei „Top Zeitarbeit“ Facharbeiter. Diese verdienen bis zu dreizehn Euro pro Stunde. Allein 25 Zeitarbeiter seien letztens auf einen Schlag übernommen worden, berichtet Kerle. „Top Zeitarbeit“ gebe seiner Meinung nach Arbeitssuchenden sozusagen Starthilfe in den Beruf.
Neue Regelungen
Seit dem ersten Juli sind neue Standards in der Bezahlung gesetzt: Der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) hat mit 7,60 Euro pro Stunde einen Mindestlohn für die Zeitarbeiter festgesetzt. Kerle befürwortet diese Tarifregelung. Er versuche, den Leiharbeitern so viel wie möglich zu bezahlen und gute Arbeitsbedingungen zu garantieren.
Auch Jacqueline Abold, Chefin von „Zeitarbeit Laboris“, sagt, dass die Tendenz in diesem Jahr sehr positiv ist. Die Zahl der Leiharbeiter steige rasant. Allerdings suche die Firma qualifizierte Facharbeiter, vor allem im Sektor des Metallbaus. Insgesamt ist Abold aber zufrieden mit der Lage. Gerade die Industrie sei in der Region wieder am Wachsen, meint die Geschäftsführerin.
Es gebe sogar Zeitarbeiter, die seit zwei Jahren angestellt seien. Die Entlohnung der Arbeitnehmer erfolge gemäß Tarifvertrag. Pauschalisieren könne man den Stundenlohn der Arbeiter jedoch nicht.
Handwerksbranche floriert
Jörg Oehmichen von „AvJS Personal auf Zeit“ sagt, der Aufschwung sei in der Region nicht so drastisch zu spüren wie beispielsweise in Augsburg. Doch auch im Landkreis Dillingen erhole sich die Wirtschaft, und den Unternehmen gehe es merklich besser. „AvJS“ vermittelt eine Bandbreite von Arbeitskräften: vom Ingenieur bis zum einfachen Helfer ist fast jeder Beruf vertreten.
Oehmichen sagt, dass die Arbeiter nach den neuen Tarifregelungen bezahlt werden. Durchschnittlich seien das 8,50 bis 9,50 Euro pro Stunde. Die Arbeiter seien maximal drei Monate beschäftigt. Insbesondere im Handwerk steige die Zahl der Leiharbeiter massiv an. Im Maschinenbau dagegen stagniere die Zahl der Zeitarbeiter, so Oehmichen.
„Vor allem die kleinen Mittelständler profitieren vom Aufschwung in letzter Zeit“, meint Oehmichen.
Quelle: Augsburger Allgemeine
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